SC Sand verliert gegen SC Freiburg mit 4 zu 1

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Fußballerinnen der Jahrgänge 2005-2007 - Wir sichten weiter Talente

Nach der Sichtung der Jahrgänge 2005-2007 in den Herbstferien geht die Sichtung weiter:

Melden können sich weiterhin alle Fußball interessierten Mädchen, unabhängig davon, ob sie bereits einem Fußballverein angehören oder nicht. In loser Folge werden die Mädchen zum Training eingeladen. Auch die Teilnahme an Turnieren für E-Juniorinnen ist vorgesehen. Der SC Sand möchte den Mädchen mit dieser Maßnahme einen ersten Schritt zu einer qualifizierten fußballerischen Ausbildung anbieten. Leiter der Maßnahme ist Rainer Marquardt, Trainer der D- und C-Juniorinnen.

Bitte melden Sie Ihre Tochter an bei:
 
Claudia von Lanken
Geschäftsstellenleiterin
SC Sand
0172-4033507
vonlanken@scsand-frauen.de
www.scsand-frauen.de




04.05.2016 - 23:51 Udo Künster

Fußball Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Frankfurt




Bildquelle : Udo Künster

Letztes Heimspiel für Erstligist SC Sand

Am vorletzten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga empfängt der Ortenauer Erstligist SC Sand am Sonntag um 14 Uhr den Tabellendritten 1. FFC Frankfurt im Kühnmattstadion. Nach vier Niederlagen in Folge soll das letzte Heimspiel der Saison positiv gestaltet werden.

Am Sonntag verabschiedet sich die Sander Mannschaft vor dem großen Saisonfinale mit dem Pokalendspiel in Köln von ihrem eigenen Publikum. Passend dazu kommt die aktuell erfolgreichste deutsche Mannschaft ins Kühnmattstadion. Der 1. FFC Frankfurt ist noch amtierender Champions-League-Sieger, am Sonntag im Halbfinale aber am VfL Wolfsburg vor der erneuten Endspielteilnahme gescheitert. Für die Hessen würde der dritte Tabellenplatz im Moment nicht für einen Platz im europäischen Wettbewerb reichen, sollte sich Wolfsburg im Finale am 26. Mai nicht gegen Olympique Lyon durchsetzen. Auch wenn Frankfurt auf die verletzte Nationalspielerin Simone Laudehr und auf Peggy Kuznik verzichten muss, ist der Kader von Trainer Matt Ross breit genug aufgestellt, auch in Sand mit einer schlagkräftigen Mannschaft aufzulaufen. Nach vier Ligaspielen in Folge ohne Punktgewinn will Sand endlich den Schalter umlegen und im eigenen Stadion wieder punkten. Wobei die Mannschaft in den letzten Heimspielen gegen Wolfsburg und München jeweils eine ansprechende Leistung gezeigt hatte. Ärgerlicher waren die Auswärtsniederlagen in Bremen und zuletzt im Derby beim SC Freiburg. „Es reicht einfach nicht, gegen solche Mannschaften nur 80 bis 90 Prozent der Leistung zu bringen“, ärgerte sich Co-Trainerin Claudia von Lanken auch noch einen Tag später. In den letzten zwei Saisonspielen soll die Mannschaft nochmals positive Erfahrungen sammeln und wieder Stabilität in der Defensive finden, die 16 Spieltage nur 14 Gegentreffer zuließ und in den letzten vier Begegnungen zwölf Tore kassierte. Zumal es wieder zwei Standardsituationen waren, die letztendlich zur Niederlage in Freiburg beitrugen. „Da müssen wir wieder enger beim Gegner stehen und unsere Zuordnung finden“, erklärte die ehemalige Nationaltorhüterin. Mindestens auf einer Position wird sich Sands Kader auf jeden Fall verändern. Julia Zirnstein, die nach der Saison ihre aktive Karriere beendet, wird aufgrund der fünften gelben Karte fehlen und vor dem Spiel genauso verabschiedet wie Torfrau Kristina Kober, die nach der Saison ebenfalls aus beruflichen Gründen ihre Fußballschuhe auszieht. Die slowakische Nationaltorhüterin Maria Korenciova wechselt zu einem Schweizer Erstligisten und wird von Manager Gerald Jungmann ebenfalls vor dem Frankfurt-Spiel offiziell verabschiedet. Die Französin Stéphanie Wendlinger wird zeitgleich bei der zweiten Mannschaft in Griesheim ihr letztes Spiel für Sand bestreiten und ihre Karriere beenden.


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04.05.2016 - 23:35 Udo Künster

Frauen Regionalliga Süd: SC Sand II – FV Löchgau




Bildquelle : Udo Künster

Stéphanie Wendlinger zieht Fußballschuhe für immer aus

Da zeitgleich die Bundesligamannschaft des SC Sand ihr letztes Heimspiel im Sander Kühnmattstadion bestreitet, muss die Regionalligareserve am Sonntag um 14 Uhr nach Offenburg-Griesheim ausweichen. Für den Gegner FV Löchgau geht es noch um den Klassenerhalt, daher war eine zeitliche Verlegung der Partie nicht möglich.

Die Reserve des SC Sand muss am vorletzten Spieltag ihre letzte Heimbegegnung auf einem „fremden“ Sportplatz absolvieren. Die sportliche Bedeutung der Partie ist zu groß, da Löchgau nur vier Punkte Vorsprung auf den Drittletzten Opel Rüsselsheim besitzt. Doch für Sands Spielerinnen ist Griesheim kein unbekanntes Gelände. Schon Teammanager Georg Forscht hat den Sportplatz in seiner Heimatgemeinde als Ausweichquartier bei Überschneidungen von Trainingseinheiten genutzt und auch Trainerin Fabienne Breisacher nutzt den Platz regelmäßig. Nach dem Sieg in Calden, der aufgrund der frühen Anspielzeit sowie der Anreise am frühen Morgen am Ende überraschend kam, will sich die Mannschaft vor dem letzten Saisonspiel beim Absteiger Eintracht Frankfurt mit einem Sieg vom eigenen Anhang verabschieden. Abschied nehmen heißt es auch von Stéphanie Wendlinger. Die 35-jährige Französin beendet nach fünf Jahren SC Sand ihre aktive Karriere und kann aus beruflichen Gründen nicht am Saisonabschluss in Frankfurt teilnehmen. Sie war in dieser Saison in der jungen Sander Mannschaft ein Rückhalt und hatte großen Anteil am Durchmarsch von der Oberliga in die zweite Bundesliga. „Etwas Wehmut ist schon dabei, dass sie nicht mehr spielen wird“, sagte Fabienne Breisacher. Zweiter Abgang ist Johanna Wahlen, die in der USA ein Studium beginnt. Nicht nur deshalb erwartet Fabienne Breisacher, dass die Mannschaft nochmals ihre gewohnte Leistung abrufen wird. Und auch Revanche will für die erste Saisonniederlage in der Hinrunde nach neun Siegen in Folge. Drittens will Sand auch keine Wettbewerbsverzerrung betreiben. Fehlen werden aller Voraussicht nach wie in den vorangegangenen Spielen die angeschlagenen Jennifer Schlee und Aurora Rosafio sowie die Spielerinnen der ersten Mannschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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04.05.2016 - 23:29 Udo Künster

Fußball Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand verpflichtet U20-Nationaltorfrau Carina Schlüter


Einlaufkinder
Bildquelle : privat

SC Sand präsentiert ersten Neuzugang

Der Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand hat den ersten Neuzugang für die kommende Saison bekannt gegeben. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, mit Carina Schlüter vom Nordzweitligisten Herforder SV eine aktuelle U20-Nationalspielerin zu verpflichten“, erklärte Sands Manager Gerald Jungmann und fügte hinzu: „Sie wird bei uns alle Möglichkeiten erhalten, ihren Traum erste Liga leben zu können.“ Die 19-Jährige steht im Kader von U20-Nationaltrainerin Maren Meinert, die ihr Team auf die Weltmeisterschaft im November in Papua-Neuguinea vorbereitet. Zwischen Januar 2014 und Juni 2015 stand das in Minden geborene Torwarttalent schon beim Zweitligisten VfL Bochum zwischen den Pfosten. Der Neuzugang hatte sich schon beim Probetraining sehr wohl gefühlt und Kann den Umzug kaum erwarten. Die Nachwuchstorhüterin war vom regelmäßigen und qualitativ hochklassigen Torwarttraining von Simon Panter begeistert: „Dass jemand das Torwarttraining so lebt und professionell strukturiert wie Simon, habe ich selten erlebt.“ Für sich persönlich sieht Carina Schlüter auch im Hinblick auf die U20-Weltmeisterschaft mit Spielpraxis in der ersten Liga eine Weiterentwicklung möglich. Südbaden sei für sie eine der schönsten Regionen in Deutschland und möchte Erstligafußball sowie die berufliche Karriere in Form eines Medizinstudiums unter einen Hut bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 


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01.05.2016 - 22:05 Udo Künster

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Freiburg – SC Sand 4:1 (1:0)


SC Sand kann gegen Freiburg nicht gewinnen

SC Freiburg gegen SC Sand
Bildquelle : Udo Künster

Der Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand kassierte im südbadischen Derby beim SC Freiburg die vierte Niederlage in Folge und rutschte dadurch auf Platz sechs ab. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielte Jovana Damnjanovic in der 68. Minute.

Der FC Bayern München hat seinen Titel verteidigt, Werder Bremen steht nach dem 1. FC Köln als zweiter Absteiger fest und der SC Sand kann gegen den SC Freiburg weder daheim noch im Freiburger Möslestadion gewinnen. „Wir müssen uns nicht beklagen, wenn es nach 20 Minuten 3:0 für Freiburg steht“, berichtete Sands Co-Trainerin Claudia von Lanken, fügte aber relativierend bei: „Andererseits ist das Ergebnis doch zu hoch ausgefallen.“ Dass Freiburg zu Beginn nicht zu den ersten Treffern kam, lag ausschließlich an den Glanztaten von Sands Torfrau Kristina Kober, die sich mit Freiburgs Lena Petermann ein Privatduell lieferte. Zuerst unterband sie mit einem Fußreflex gegen die frei auf sie zulaufende Stürmerin den Einschlag ins Netz (9.) und blieb fünf sowie zehn Minuten später mit zwei weiteren Parade Sieger. Auch beim vierten Anlauf verhinderte Kober zuerst den Treffer, doch der Ball fand den Weg zu Petermann zurück, diese nahm das Leder mit dem Körper mit und traf gegen die am Boden liegende Kober frei zum 1:0 (21.). „Wir waren bei den hohen Freiburger Bällen in der Luft nicht präsent genug“, bemängelte Claudia von Lanken die Abwehrversuche der eigenen Defensive. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause fanden die Gäste besser ins Spiel, ohne sich größere Chancen zu erarbeiten. Dies hielt auch zu Beginn der zweiten Hälfte an, bis eine Freiburger Spielerin im Sander Strafraum zu Fall kam und Carolin Schiewe den Foulelfmeter unhaltbar zum 2:0 verwandelte (60.). Sand war nicht geschockt, doch der Anschlusstreffer gelang aus einer tollen Einzelleistung von Jovana Damnjanovic, die aus 30 Metern den Ball über die zu weit vor dem Tor stehenden Laura Benkarth zum 1:2 ins Netz lüpfte (68.). Doch die Gesamtleistung von Sand reichte nicht zum Sieg. Wieder war es eine Standardsituation nach einem Eckball, die Jenista Clark freistehend per Kopf zum 3:1 auszunutzen wusste (81.). Und Lena Petermann machte mit einem Kopfball in der Nachspielzeit nach einem Freistoß aus 40 Metern den Sack zum 4:1-Endstand ganz zu (90. + 2). Am Sonntag kommt mit dem 1. FFC Frankfurt der noch amtierende Champions-League-Sieger ins Sander Kühnmattstadion. Für das Team aus Hessen die möglicherweise letzte Chance, sich über Platz zwei wieder für den europäischen Wettbewerb zu qualifizieren.

SC Freiburg – SC Sand 4:1 (1:0)

SC Freiburg: Benkarth; Lahr, Clark, Schiewe, Puntigam, Petermann, Hegenauer (88. Aschauer), Schöne, Starke (46. Zehnder), Kayikci, Magull (73. Wagner).

SC Sand: Kober; Savin, Zirnstein, Vetterlein, Sandvej, Igwe, van Bonn, Burger, Skorvankova (85. Stoller), Vojtekova (69. Veth), Damnjanovic (85. Migliazza).

Zuschauer: 1100

Schiedsrichterin: Christine Baitinger (Oberschopfheim).

Tore: 1:0 Petermann (21.), 2:0 Schiewe (60., FE), 2:1 Damnjanovic (68.), 3:1 Clark (81.), 4:1 Petermann (90. + 2).


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01.05.2016 - 22:03 Udo Künster

Frauen Regionalliga Süd: TSV Jahn Calden – SC Sand II 2:3 (1:1)


Sander Reserve setzt sich in Calden knapp durch

SC Sand II gegen TSV Jahn Calden
Bildquelle : Udo Künster

Regionalliga-Tabellenführer SC Sand II hat seine kleine Negativserie mit einem knapp 3:2 (1:1)-Erfolg beim TSV Jahn Calden beendet. Beim 17. Sieg am 20. Spieltag war Furtuna Velaj mit zwei Toren wieder erfolgreich.

Im Vorbeifahren drei Punkte mitnehmen kann auch der souveräne Meister und Zweitligaaufsteiger beim bis dahin zweitbesten Rückrundenteam nicht so einfach bewerkstelligen. Nachdem sich die Mannschaft für manchen mitten in der Nacht um 4.15 Uhr in Sand getroffen hatte, reiste ein sehr dezimierter Kader nach Nordhessen. Bis auf Stéphanie Wendlinger und Julia Schneider, die derzeit eher der zweiten Mannschaft zuzuordnen sind, war keine Spielerin aus der Erstligaelf dabei. Zudem fehlten die angeschlagenen Jennifer Schlee und Aurelia Rosafio. Drei Auswechselspieler standen SC-Trainerin Fabienne Breisacher zur Verfügung, die später die Moral des Teams nach dem Rückstand lobte. Und Torfrau Sabrina Lang hervorhob, die mit zahlreichen Paraden den Sieg festhielt. Calden stand in der Abwehr zwar nicht sicher, stach aber durch eine gute und nach Sand zweitbeste Offensive der Liga hervor. Lange Bälle ins Zentrum und über die Sander Abwehr bedeuteten einen stetigen Unruheherd. Sand hingegen benötigte einen Freistoß im gegnerischen Strafraum, den Furtuna Velaj aus mittiger Position direkt zum 1:0 verwandelte (37.). Doch die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld ließ die frei aufs Tor zulaufende Johanna Hildebrandt Sabrina Lang keine Chance und schloss flach zum 1:1 ab (39.). Zugleich auch das Halbzeitresultat. Zu Beginn der zweiten Hälfte war Sand besser aufgestellt, fabrizierte aber wieder einen Ballverlust im Aufbauspiel und Arlene Ruehmer brachte den TSV mit 2:1 in Front (68.). Kurz danach konnte sich Furtuna Velaj im Zweikampf durchsetzen und erzielte den 2:2-Ausgleich (71.). Ihr 19. Saisontreffer, das sechste Tor in dieser Saison gegen Calden. Nach einem Eckball erhielt Ann-Christin Angel außerhalb vom Strafraum den Ball und zog ab. Das Leder wurde von der Abwehr geblockt, doch Julia Schneider reagierte am Schnellsten und erzielte die 3:2-Führung für Sand. „Wir haben dann versucht, durch Mauern das Spiel über die Zeit zu bringen“, sagte Fabienne Breisacher. Dies gelang durch etwas Glück, den Paraden von Sabrina Lang und einer Rettungstat von Stéphanie Wendlinger auf der Torlinie. Am Sonntag kommt der FV Löchgau zum letzten Heimspiel der Sander ins Kühnmattstadion.

TSV Jahn Calden – SC Sand II 2:3 (1:1)

TSV Jahn Calden: Zani; Schlieper, Herrmann (63. Braun), Ruehmer, Klement, Ludwig, Künzl (81. Brown), Hildebrandt, Nuhn, Mueller (76. Schanze), Ohm.

SC Sand: Lang; Zimmermann, Wendlinger, Karcher (69. Di Ruzza), Campos (81. Moth), Schneider, Angel, Pfeiffer (66. Garnier-Schlagenwarth), Muller, Kurek, Velaj.

Zuschauer: 80

Schiedsrichterin: Johanna Ochs (Gemünden).

Tore: 0:1 Velaj (37.), Hildebrandt (39.), 2:1 Ruehmer (68.), 2:2 Velaj (71), 2:3 Schneider (78.).


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25.04.2016 - 13:26 Udo Künster

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – FC Bayern München 0:3 (0:1)


Standards von Melanie Behringer bringen Sand auf die Verliererstraße

SC Sand gegen FC Bayern München
Bildquelle : Ralph Braun

SC Sand gegen FC Bayern München
Bildquelle : Udo Künster

Die Pokalüberraschung konnte der SC Sand in der Allianz Frauen-Bundesliga gegen den FC Bayern München nicht wiederholen. Bei der 0:3 (0:1)-Heimniederlage im Sander Kühnmattstadion war der aktuelle und wahrscheinlich auch kommende deutsche Meister vor allem bei Standardsituationen deutlich besser.

Dieter Wendling, sportlicher Leiter beim SC Sand, hatte es schon vor der Begegnung angedeutet: „Von Bayern München können wir noch viel lernen.“ Dies war bei der zweiten Begegnung innerhalb von drei Wochen spürbar. SC-Trainer Alexander Fischinger musste sein im Pokal siegreiches Team auf einer Position ändern. Für die verletzte Slowakin Dominika Skorvankova stand Isabelle Meyer in der Startaufstellung. Dies bedeutete auch eine Veränderung des Spielsystems auf ein 4:4:2 mit zwei Sturmspitzen. Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen offenen und großen Kampf mit viel Mittelfeldaktionen und wenig Torraumszenen. Es deutete sich aber an, dass die Gäste vor allem nach Eckbällen und Freistößen die Sander Hintermannschaft in Gefahr brachten. Ein Fernschuss von Jovana Damnjanovic blieb die einzige nennenswerte Torchance beider Teams. Fast im Gegenzug erzielte Bayern München wie schon im Pokal aus dem Nichts heraus die Führung. Die Holländerin Viviane Miedema verlängerte einen Freistoß von Melanie Behringer mit dem Hinterkopf zum 1:0 ins Sander Tor (39.). Kristina Kober kam zwar noch mit den Fingerspitzen an den Ball, hatte aber das Nachsehen. Gina Lewandowski köpfte anschließend eine Behringer-Flanke ans Außennetz. Der schönste Spielzug der ersten Halbzeit führte kurz vor der Pause fast zum Ausgleich. Jana Vojtekova schickte Jovana Damnjanovic auf der linken Seite auf die Reise, deren Querpass landete bei Isabelle Meyer, die den Ball aber neben das Bayern-Tor setzte. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ Sand hinten wenig zu und war bemüht, Druck auf die Bayern-Defensive auszuüben. Nach einer Flanke aus dem Mittelfeld konnte sich Jana Vojtekova an der Münchner Strafraumgrenze im Zweikampf nicht durchsetzen, sonst wäre auch hier der Ausgleich möglich gewesen (53.). Sands Sturmspitzen Jovana Damnjanovic und Nina Burger rieben sich in Zweikämpfen gegen die ebenfalls sicher stehende Bayern-Abwehr auf. Die Vorentscheidung zum 2:0 erledigte Melanie Behringer persönlich mit einem Freistoß aus 20 Meter von halblinks in kurze obere Eck (68.). Wieder war Kristina Kober mit den Fingerspitzen am Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Bei der ersten Bayern-Chance aus dem Spiel heraus scheiterte Viviane Miedema nach einem Doppelpass an der Latte. Den 3:0-Endstand (75.) erzielte Sara Däbritz, die eine Gegenspielerin an der linken Strafraumgrenze ins Leere laufen ließ und mit einem strammen Schuss ins obere lange Eck Kristina Kober keine Chance ließ. Bei einem Kopfball von Nicole Rolser verhinderte Sands Torfrau wenig später eine höhere Niederlage, während Bayern-Torfrau einen Kopfball von Anne van Bonn parierte. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat gut mitgehalten und Bayern benötigte zwei Standards, um gegen uns zu gewinnen“, sagte Alexander Fischinger und fügte hinzu: „Das Endergebnis ist letztendlich zu hoch.“ Am Sonntag reist der SC Sand zum südbadischen Derby beim SC Freiburg. Fast schon ein Endspiel um den vierten Tabellenplatz.

SC Sand – FC Bayern München 0:3 (0:1)

SC Sand: Kober; Savin, Zirnstein, Vetterlein (83. Migliazza), Sandvej, Meyer (83. Veth), van Bonn, Igwe, Vojtekova, Burger, Damnjanovic (89. Amann).

FC Bayern München: Korpela; Maier, Schnaderbeck, Holstad, Lewandowski, Leupolz (89. Iwabuchi), Behringer, Wenninger, Däbritz, Beckmann (77. Rolser), Miedema (84. Evans).

Zuschauer: 1420

Schiedsrichterin: Ines Appelmann (Alzey)

Tore: 0:1 Miedema (39.), 0:2 Behringer (68.), 0:3 Däbritz (75.)


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25.04.2016 - 13:22 Udo Künster

Ehrung der Regionalligamannschaft zum Aufstieg in die 2. Bundesliga


In der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen dem SC Sand und dem FC Bayern München wurde die Regionalligamannschaft des SC Sand vom Verein für den Meistertitel und den Aufstieg in die zweite Bundesliga geehrt.

Ehrung der Rehinalligamannschaft des SC Sand für den Aufstieg in die 2. Bundesliga

Links Trainerin Fabienne Breisacher, Teammanager Georg Forscht (3. V. r.), SC-Manager Gerald Jungmann und Spielleiter Peter Engel


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