SC Sand gewinnt zu Hause das DFB-Pokal Halbfinale gegen den FC Bayern München mit 2 : 1

und steht somit im Finale des DFB-Pokal

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Fußballerinnen der Jahrgänge 2005-2007 - Wir sichten weiter Talente

Nach der Sichtung der Jahrgänge 2005-2007 in den Herbstferien geht die Sichtung weiter:

Melden können sich weiterhin alle Fußball interessierten Mädchen, unabhängig davon, ob sie bereits einem Fußballverein angehören oder nicht. In loser Folge werden die Mädchen zum Training eingeladen. Auch die Teilnahme an Turnieren für E-Juniorinnen ist vorgesehen. Der SC Sand möchte den Mädchen mit dieser Maßnahme einen ersten Schritt zu einer qualifizierten fußballerischen Ausbildung anbieten. Leiter der Maßnahme ist Rainer Marquardt, Trainer der D- und C-Juniorinnen.

Bitte melden Sie Ihre Tochter an bei:
 
Claudia von Lanken
Geschäftsstellenleiterin
SC Sand
0172-4033507
vonlanken@scsand-frauen.de
www.scsand-frauen.de




25.04.2016 - 13:26 Udo Künster

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – FC Bayern München 0:3 (0:1)


Standards von Melanie Behringer bringen Sand auf die Verliererstraße

SC Sand gegen FC Bayern München
Bildquelle : Ralph Braun

SC Sand gegen FC Bayern München
Bildquelle : Udo Künster

Die Pokalüberraschung konnte der SC Sand in der Allianz Frauen-Bundesliga gegen den FC Bayern München nicht wiederholen. Bei der 0:3 (0:1)-Heimniederlage im Sander Kühnmattstadion war der aktuelle und wahrscheinlich auch kommende deutsche Meister vor allem bei Standardsituationen deutlich besser.

Dieter Wendling, sportlicher Leiter beim SC Sand, hatte es schon vor der Begegnung angedeutet: „Von Bayern München können wir noch viel lernen.“ Dies war bei der zweiten Begegnung innerhalb von drei Wochen spürbar. SC-Trainer Alexander Fischinger musste sein im Pokal siegreiches Team auf einer Position ändern. Für die verletzte Slowakin Dominika Skorvankova stand Isabelle Meyer in der Startaufstellung. Dies bedeutete auch eine Veränderung des Spielsystems auf ein 4:4:2 mit zwei Sturmspitzen. Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen offenen und großen Kampf mit viel Mittelfeldaktionen und wenig Torraumszenen. Es deutete sich aber an, dass die Gäste vor allem nach Eckbällen und Freistößen die Sander Hintermannschaft in Gefahr brachten. Ein Fernschuss von Jovana Damnjanovic blieb die einzige nennenswerte Torchance beider Teams. Fast im Gegenzug erzielte Bayern München wie schon im Pokal aus dem Nichts heraus die Führung. Die Holländerin Viviane Miedema verlängerte einen Freistoß von Melanie Behringer mit dem Hinterkopf zum 1:0 ins Sander Tor (39.). Kristina Kober kam zwar noch mit den Fingerspitzen an den Ball, hatte aber das Nachsehen. Gina Lewandowski köpfte anschließend eine Behringer-Flanke ans Außennetz. Der schönste Spielzug der ersten Halbzeit führte kurz vor der Pause fast zum Ausgleich. Jana Vojtekova schickte Jovana Damnjanovic auf der linken Seite auf die Reise, deren Querpass landete bei Isabelle Meyer, die den Ball aber neben das Bayern-Tor setzte. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ Sand hinten wenig zu und war bemüht, Druck auf die Bayern-Defensive auszuüben. Nach einer Flanke aus dem Mittelfeld konnte sich Jana Vojtekova an der Münchner Strafraumgrenze im Zweikampf nicht durchsetzen, sonst wäre auch hier der Ausgleich möglich gewesen (53.). Sands Sturmspitzen Jovana Damnjanovic und Nina Burger rieben sich in Zweikämpfen gegen die ebenfalls sicher stehende Bayern-Abwehr auf. Die Vorentscheidung zum 2:0 erledigte Melanie Behringer persönlich mit einem Freistoß aus 20 Meter von halblinks in kurze obere Eck (68.). Wieder war Kristina Kober mit den Fingerspitzen am Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Bei der ersten Bayern-Chance aus dem Spiel heraus scheiterte Viviane Miedema nach einem Doppelpass an der Latte. Den 3:0-Endstand (75.) erzielte Sara Däbritz, die eine Gegenspielerin an der linken Strafraumgrenze ins Leere laufen ließ und mit einem strammen Schuss ins obere lange Eck Kristina Kober keine Chance ließ. Bei einem Kopfball von Nicole Rolser verhinderte Sands Torfrau wenig später eine höhere Niederlage, während Bayern-Torfrau einen Kopfball von Anne van Bonn parierte. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat gut mitgehalten und Bayern benötigte zwei Standards, um gegen uns zu gewinnen“, sagte Alexander Fischinger und fügte hinzu: „Das Endergebnis ist letztendlich zu hoch.“ Am Sonntag reist der SC Sand zum südbadischen Derby beim SC Freiburg. Fast schon ein Endspiel um den vierten Tabellenplatz.

SC Sand – FC Bayern München 0:3 (0:1)

SC Sand: Kober; Savin, Zirnstein, Vetterlein (83. Migliazza), Sandvej, Meyer (83. Veth), van Bonn, Igwe, Vojtekova, Burger, Damnjanovic (89. Amann).

FC Bayern München: Korpela; Maier, Schnaderbeck, Holstad, Lewandowski, Leupolz (89. Iwabuchi), Behringer, Wenninger, Däbritz, Beckmann (77. Rolser), Miedema (84. Evans).

Zuschauer: 1420

Schiedsrichterin: Ines Appelmann (Alzey)

Tore: 0:1 Miedema (39.), 0:2 Behringer (68.), 0:3 Däbritz (75.)


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25.04.2016 - 13:22 Udo Künster

Ehrung der Regionalligamannschaft zum Aufstieg in die 2. Bundesliga


In der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen dem SC Sand und dem FC Bayern München wurde die Regionalligamannschaft des SC Sand vom Verein für den Meistertitel und den Aufstieg in die zweite Bundesliga geehrt.

Ehrung der Rehinalligamannschaft des SC Sand für den Aufstieg in die 2. Bundesliga

Links Trainerin Fabienne Breisacher, Teammanager Georg Forscht (3. V. r.), SC-Manager Gerald Jungmann und Spielleiter Peter Engel


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25.04.2016 - 13:15 Udo Künster

Frauen-Regionalliga Süd: SC Sand II – SV Frauenbiburg 0:1 (0:1)


Erster Heimniederlage für Zweitligaaufsteiger

SC Sand II gegen SV Frauenbiburg
Bildquelle : Udo Künster

Beim Aufeinandertreffen der Liganeulinge und Überraschungsmannschaften der Frauen Regionalliga Süd musste der SC Sand II gegen den SV Frauenbiburg eine knappe, aber nicht unverdiente 0:1-Heimniederlage einstecken. Der Gästetreffer fiel schon in der ersten Halbzeit.

Eigentlich war vier Spieltage vor Saisonende alles angerichtet um nach der Begegnung eine rauschende Aufstiegsparty zu feiern. Das Bundesligateam hatte sich komplett eingefunden und feuerte die Reserve lautstark an. Doch die Gäste, wie Sand im vergangenen Sommer aus der Oberliga aufgestiegen und seither nie schlechter als auf Platz fünf gestanden, war nicht in Feierlaune. Von Beginn an stand Frauenbiburg in der Defensive sicher und ließ den neuen Meister und Aufsteiger gar nicht zu seinem Spiel finden. In 17 Spielen zuvor hatte Sand 60 Tore erzielt. Aber schon im Auswärtsspiel beim Hegauer FV blieb ein Treffer versagt. Die Niederbayern machten geschickt die Räume eng und liefen einige gefährliche Konter. „Wir waren nicht zwingend genug, habe zu kompliziert gespielt und waren vorne viel zu ungenau“, sagte SC-Trainerin Fabienne Breisacher. Bevor Sand zu seiner ersten Chance kam, ging Frauenbiburg nach einem Konter durch Franziska Höllrigl in Führung (28.). Furtuna Velaj stand in der Schlussphase der ersten Halbzeit Aluminium im Wege. Zuerst traf sie nach einem Kopfball nur die Latte, später scheiterte sie am Torpfosten. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte die eingewechselte Sinah Amann freistehend die Chance zum Ausgleich, war aber zu überrascht, dass die Flanke von der rechten Seite noch den Weg zu ihr an den langen Pfosten geschafft hatte. Eine der größten Chancen von Sand in der zweiten Halbzeit. Trotz noch mehr Druck unterliefen auf dem Kunstrasen im Spielaufbau zu viele technische Fehler und Ballverluste. Dank Sabine Stoller, die für die schon geschlagene Torfrau Sabrina Lang auf der Linie klärte, blieb es bis Spielende bei nur einem Gegentreffer. Die erste Heimniederlage und die ersten Punktverluste auf eigenem Platz sowie das zweite Spiel in Folge, das Sand nicht für sich entscheiden konnte.

SC Sand II – SV Frauenbiburg 0:1 (0:1)

SC Sand II: Lang; Stoller (76. Zimmermann), Karcher, Wendlinger, Campos, Angel, Schneider (75. Muller), Pfeiffer, Kurek, Veth (46. Amann), Velaj.

SV Frauenbiburg: Kraust; Meingaßner, Wagenhuber (90. + 2 Neubauer), Angerer, Höllrigl, Strasser, Riebesecker, Eder, Wiesmeier (81. Gerg), Mittrop, Dengscherz.

Zuschauer: 70

Schiedsrichterin: Sandra Bausch (Wendlingen)

Tor: 0:1 Höllrigl (28.)


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21.04.2016 - 23:17 Udo Künster

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – FC Bayern München


„Von Bayern München können wir noch viel lernen“

Trainer unter sich: Münchens Thomas Wörle und Sands Alexander Fischinger haben großen Respekt voreinander
Bildquelle : Udo Künster

Drei Wochen nach dem überraschenden Sieg im Halbfinale des DFB-Pokals gegen den FC Bayern München wollen die Frauen des SC Sand auch in der Bundesliga einen Erfolg feiern. Am Sonntag um 11 Uhr steht der amtierende deutsche Meister im Sander Kühnmattstadion unter Zugzwang. Eine Niederlage könnte das Rennen um den Titel wieder offen gestalten.

Der 19. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga ist aufgrund der Halbfinale in der Champions-League zweitgeteilt. Durch den Sieg des VfL Wolfsburg am Mittwoch in Essen beträgt der Vorsprung von Bayern München nur noch sechs Punkte. Etwas abgerutscht ist der 1. FFC Frankfurt trotz des Sieges am Sonntag bei Bayern München durch die Heimniederlage am Mittwoch gegen den SC Freiburg. Diese Konstellation bedeutet gleichzeitig, dass München bei einem Sieg in Sand noch nicht als Meister feststeht, bei einer Niederlage hingegen in den restlichen drei Spielen noch vier Punkte holen muss. Aber auch Sand hat sich durch die Niederlage in Bremen unter Druck gesetzt. Der Vorsprung von fünf Punkten auf Platz fünf ist fast schon aufgebraucht und weitere Niederlagen könnten ein Abrutschen nach sich ziehen. Und das bei einem schweren Restprogramm mit Bayern München, SC Freiburg, 1. FFC Frankfurt und USV Jena. Doch es gilt auch eine Serie zu verlängern. In dieser Saison hat Sand bisher noch keine zwei Spiele gegen ein und dasselbe Team gewinnen können, aber auch noch nicht beide Begegnungen verloren. In der Hinrunde gab es in München eine Niederlage, die Sand gegen das Topteam der Liga nun wieder gutmachen möchte. „Bremen war für uns ein vergeigter Tag. Jetzt muss bei uns wieder die Konzentration vorhanden sein“, erklärte SC-Trainer Alexander Fischinger, der eine ähnliche Einstellung erwartet wie beim Pokalsieg.  Und auf die Unterstützung der Fans hofft. Der Vorverkauf lässt zwar auf kein ausverkauftes, aber auf ein sehr gut besuchtes Kühnmattstadion hoffen. Fehlen wird Mittelfeldspielerin Dominika Skorvankova, die sich nach ihrem Bänderriss im Aufbautraining befindet. „Die Länderspieleinsätze haben unserer Mannschaft nicht gut getan und es war schwer, in Bremen den Schalter umzulegen“, sagte Sands sportlicher Leiter Dieter Wendling, der die Erschöpfung der Nationalspielerinnen und kleine Verletzungen ansprach. Er freut sich am Sonntag auf das Wiedersehen mit den Bayern: „Die Spiele in und daheim gegen München sind immer sehr fair, sowohl von der Atmosphäre als auch vom Auftreten der Mannschaft und dem Trainerteam uns gegenüber. Davon können wir viel lernen.“ Bei allem Respekt sollen am Sonntag die Punkte aber in Sand bleiben. In der Halbzeitpause wird die zweite Mannschaft vom Verein für die Regionalligameisterschaft und den Aufstieg geehrt. Ein würdiger Rahmen für den Durchmarsch von der Oberliga in die zweite Liga.


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21.04.2016 - 23:12 Udo Künster

Frauen-Regionalliga Süd: SC Sand II – SV Frauenbiburg


Sander Reserve setzt sich neue Ziele

Fabienne Breisacher
Bildquelle : Udo Künster

Mit dem SV Frauenbiburg kommt am Samstag um 16 Uhr ein weiterer Aufsteiger ins Sander Kühnmattstadion, der bis zum vergangenen Wochenende noch um die Meisterschaft in der Frauen-Regionalliga Süd mitspielte. Doch die Reserve des SC Sand profitierte vom Unentschieden der Gäste zuhause gegen den 1. FC Nürnberg und kann vier Spieltage vor Saisonbeginn nicht mehr eingeholt werden.

SC-Trainerin Fabienne Breisacher konnte auch vier Tage nach dem Gewinn der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die zweite Liga ihr Glück noch nicht fassen: „Ich bin immer noch überwältig und stolz auf die Mannschaft, die nach dem Unentschieden beim Hegauer FV zuerst sehr unglücklich war.“ Kurz vor der Abfahrt in Engen kam die Nachricht, dass Sand der Titel bei 14 Punkten Vorsprung nicht mehr zu nehmen ist. „Der Sekt floss über mich“, erzählte Sands Trainerin. Sofort wurden die vorbereiteten T-Shirts mit der Aufschrift „In der 2. Liga kickt man besser“ übergestreift. Ausruhen auf dem Erreichten will man sich in Sand aber nicht. „Mein Ziel sind jetzt 60 Punkte und die Mannschaft soll mir bis Freitag sagen, ob sie das auch will“, setzt die 26-Jährige ihren Kader bis Saisonende dennoch unter Druck. Vier Spiele stehen noch an und zum neuen Ziel fehlen elf Punkte. Letztendlich könnte ein Nachlassen besonders im Heimspiel gegen Löchgau Einfluss auf die Abstiegssituation bedeuten. Mitaufsteiger Frauenbiburg schätzt Fabienne Breisacher als spielstarken Gegner ein, der zu Recht weit oben in der Tabelle zu finden ist. Eine Mannschaft, die in der Hinrunde noch sehr ergebnisorientiert auftrat, inzwischen aber auch nach vorne viel Torgefahr ausströmt. Einzig hinter dem Einsatz der leicht angeschlagenen Aurora Rosafio steht noch ein Fragezeichen. Ansonsten kann Sands Trainerin auf den kompletten Kader bauen. Am Sonntag wird die Mannschaft vom Verein in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen dem SC Sand und Bayern München geehrt.


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19.04.2016 - 23:24 Udo Künster

Kartenvorverkauf DFB-Pokalfinale der Frauen: SC Sand – VfL Wolfsburg


Karten für DFB-Pokalfinale der Frauen nur noch online bestellbar

In der Ortenau gibt es eine riesige Nachfrage zwecks Eintrittskarten für das DFB-Pokalfinale der Frauen zwischen dem SC Sand und dem VfL Wolfsburg am 21. Mai in Köln. Ab sofort können Karten nur noch online über das Ticketportal des Deutschen Fußball Bundes unter www.dfb.de/tickets/ bestellt werden. „Über den Verein sind keine Bestellungen mehr möglich“, erklärte Geschäftsstellenleiterin Claudia von Lanken, die von einer großen Nachfrage berichtete. Die Blöcke O1, O2 und O3 im Kölner Rhein-Energie-Stadion sind für die Sander Fans reserviert und im Portal markiert. Wobei Block 03 schon ausverkauft ist. Insgesamt wurden über den Verein sowie über das Internet in den drei zugeteilten Blöcken schon 850 Karten an Familienangehörige, Freunde und Fans verkauft. Auch die Plätze in den Fanbussen sind vergeben. „Karten, die noch über uns reserviert wurden, können nächste Woche abgeholt werden. Weitere Informationen werden noch folgen“, sagte Claudia von Lanken. Knapp fünf Wochen vor dem Spiel gegen den Titelverteidiger VfL Wolfsburg darf Außenseiter SC Sand jetzt schon mit einer großen Fanunterstützung rechnen. Um ein geschlossenes Bild zu erreichen, wird zudem empfohlen, auf benachbarte Blöcke auszuweichen, wenn das reservierte Kartenkontingent erschöpft ist.


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18.04.2016 - 12:16 Udo Künster

Allianz Frauen-Bundesliga: SV Werder Bremen – SC Sand 1:0 (0:0)


Niederlage für Sander Pokal-Heldinnen

Der SC Sand hat sein Auswärtsspiel in der Allianz Frauen-Bundesliga beim Aufsteiger SV Werder Bremen mit 0:1 verloren. Das Tor des Tages fiel unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit im Anschluss eines Eckballs. Die Pokal-Heldinnen wirkten etwas müde.

SC-Trainer Alexander Fischinger hatte seine Startelf wie schon vorher angedeutet auf zwei Positionen verändert. Für Dominika Skorvankova, die sich beim Einsatz für die slowakische Nationalmannschaft einen Bänderriss zugezogen hatte, rückte Angela Migliazza ins Mittelfeld. Zudem erhielt die österreichische Torjägerin Nina Burger zu Beginn eine Pause, für sie kam die Schweizerin Isabelle Meyer zum Zuge. Allerdings waren die Veränderungen nicht der Grund für die Niederlage. „Uns fehlten die Ideen und die Stabilität. Dann verliert man gegen Mannschaften, die um den Klassenerhalt kämpfen“, sagte Co-Trainerin Claudia von Lanken. Von Beginn an hatte Bremen die besseren Möglichkeiten und Torfrau Kristina Kober verhinderte bei einem Schuss von Pia-Sophie Wolter mit einer tollen Reaktion einen ersten Rückstand (37.). Zwingende Sander Torschüsse waren bis zur Halbzeitpause nicht zu verzeichnen. Dies sollte sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht ändern. Im Gegenteil: Werder Bremen schockte den Ortenauer Erstligisten mit einem frühen Treffer. Zwar konnte Cecilie Sandvej einen Bremer Eckball per Kopf klären, doch Cindy König nahm das Leder der Strafraumgrenze volley an und traf zum 1:0 (48.) für den Aufsteiger ins lange Eck. In der Folge war Bremen dem zweiten Treffer näher als Sand dem Ausgleich. Kristina Kober verhinderte mit einer weiteren Parade die Vorentscheidung. In der Nachspielzeit war Sands Torfrau fast noch am Ausgleich beteiligt. Nach einem Eckball verlängerte Kristina Kober den Ball vor das Bremer Tor, das Leder fiel nach einigem Hin und Her der eingewechselten Nina Burger vor die Füße, doch die Österreicherin traf den Ball nicht richtig und die Abwehr konnte auf der Linie klären. „Letztendlich wäre es aber auch nicht verdient gewesen“, sage Claudia von Lanken, die diese Niederlage auch als lehrreiche Lektion für die kommenden Spiele bezeichnete. Ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. Zumal auch die Serie bestand hielt, dass Sand in dieser Saison noch gegen keine Mannschaft zweimal gewinnen konnte. Die Niederlage setzt den SC Sand vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern München im Kampf um Platz drei wieder unter Druck. Essen hat bis auf zwei Punkte aufgeschlossen, während das Spiel des südbadischen Rivalen SC Freiburg, zudem nächster Auswärtsgegner der Ortenauer, den Platzverhältnissen im Möslestadion zum Opfer fiel.

SV Werder Bremen – SC Sand 1:0 (0:0)

SV Werder Bremen: Martens; Ulbrich, Eta, Scholz, Schiechtl, Wolter (89. Wilde), König (80. Golebiewski), Toth, Hassett (68. Schröder), Bräuer, Wallenhorst.

SC Sand: Kober; Savin (66. Stoller), Zirnstein, Vetterlein, Sandvej, Migliazza (66. Amann), van Bonn, Meyer, Igwe, Vojtekova (58. Burger), Damnjanovic.

Zuschauer: 280

Schiedsrichterin: Susann Kunkel (Hamburg).

Tor: 1:0 König (48.).


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