Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – VfL Borussia Mönchengladbach

Torsten Walther23.02.2017

Punktloser Aufsteiger kommt ins Sander Orsay Stadion

Die Niederlage zum Rückrundenauftakt der Allianz Frauen-Bundesliga beim VfL Wolfsburg ist Vergangenheit. Der SC Sand konzentriert sich auf das Heimspiel am Sonntag um 11 Uhr gegen den bisher punktlosen Aufsteiger VfL Borussia Mönchengladbach.

Wer am Sonntag der Fastnacht entfliehen möchte, kann im Sander Orsay Stadion Erst- und Zweitligafußball beobachten. Nach dem Spiel des Erstligisten SC Sand trifft um 14 Uhr die Zweitligareserve auf den TSV Schott Mainz. „Heimpunkte sind für uns Pflichtpunkt, unabhängig von der Tabellensituation“, sagte Sands Interimstrainerin Claudia von Lanken, die ihre Mannschaft gegen den Aufsteiger Borussia Mönchengladbach in der Favoritenrolle sieht. Der Gegner vom Niederrhein konnte in zwölf Spielen noch keinen Punkt gewinnen, wurde aber in einigen Spielen unter Wert geschlagen. „Die hatten schon Spiele dabei, in denen es eng zuging, am Ende aber anscheinend die Luft ausging“, erklärte Claudia von Lanken. Gegenüber der Niederlage in Wolfsburg, bei der der frühe Gegentreffer sicher ein vorübergehender Schock, aber nicht ausschlaggebend war, sollte Sand wieder das Heft in die Hand nehmen. Für Sands Trainerin habe Wolfsburg zwar den besseren Fußball gezeigt, aber auch von der zwischenzeitlichen Desorientiertheit ihrer Mannschaft profitiert. Dies darf man sich gegen die Borussia kein zweites Mal leisten. „Wir wollen mit einem Sieg in die Länderspielpause gehen und dürfen Mönchengladbach daher nicht unterschätzen“, warnt von Lanken. Laura Feiersinger wird wegen ihrer Probleme an der Achillessehne weiterhin ausfallen und auch Jana Vojtekova sollte erst beim Pokalspiel Mitte März bei Werder Bremen wieder dabei sein. Laura Vetterlein dürfte, wenn alles gut geht, eher in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln.

2. Frauen-Bundesliga Süd: SC Sand II – TSV Schott Mainz

Torsten Walther22.02.2017

Am Sonntag um 14 Uhr bestreitet die Reserve des SC Sand ihr erstes Heimspiel in der Rückrunde der 2. Bundesliga Süd im Orsay Stadion gegen den Sechsten TSV Schott Mainz. Nach der knappen Niederlage beim 1. FC Köln will Sand an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und Mainz wie schon beim 2:3 im Hinspiel spielerisch und kämpferisch in Verlegenheit bringen. Durch den Sieg von Weinberg gegen Wetzlar ist Sands Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz auf vier Punkte geschrumpft, während zu Platz neun und dem rettenden Ufer weiterhin ein Rückstand von sechs Zählern besteht. Da die unmittelbar vor Sand platzierte Konkurrenz ebenfalls Heimspiele bestreitet, würde ein Sieg gegen Mainz zumindest nicht einen größeren Rückstand bedeuten. Sands Trainerduo Fabienne Breisacher und Andreas Armbruster kann aufgrund der Tatsache, dass die erste Mannschaft schon um 11 Uhr antritt, mit Spielerinnen aus dem Bundesligakader rechnen.

C-Juniorinnen des SC-Sand sind Südbadischer Vizemeister

C-Juniorinnen des SC-Sand sind Südbadischer Vizemeister

Sebastian Fürderer21.02.2017

Die C-Juniorinnen des SC Sand vertraten als Hallenmeister den Bezirk Offenburg bei den Südbadischen Hallenmeisterschaften sehr gut: Sie sind nun die zweitbeste Mannschaft in Südbaden. Nur die harte Nuss, die Mädchen des SC Freiburg, gelang es nicht zu knacken. Bereits in der Vorrundengruppe trafen beide Teams aufeinander. Freiburg siegte 1:0. Mit einem glatten 3:0 gegen Obersasbach, den Meister des Bezirks Baden-Baden, standen die Sander Mädels im Halbfinale. Den Mädchen aus Wittlingen gestand man keine Torchance zu. Nach einem ungefährdeten 1:0 Sieg standen sich im Finale erneut die mit Abstand technisch besten Teams aus Südbaden gegenüber. Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit vielen spielerischen Höhepunkten. Eine einzige Unachtsamkeit auf Sander Seite nutzte Freiburg zum 1:0-Sieg. Beide Mannschaften wurden mit viel Beifall bedacht und qualifizierten sich damit zur erstmals ausgetragenen Süddeutschen Futsal-Hallenmeisterschaft am 4.März in Lahr mit den Vertretern aus Hessen, Bayern und Baden-Würrtemberg. 

B-Juniorinnen: SC Sand - SC Lahr U14

Sebastian Fürderer20.02.2017

In einem tollen Spiel gegen die U14 Jungs des SC Lahr konnten unsere Mädels zeigen, dass Fussball nicht nur Männersache ist. Bei schönem Wetter entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel. Hüben wie drüben wurden die Zweikämpfe fair, aber ohne Wenn und Aber geführt. Das Spiel wurde auf beiden Seiten zu einer tollen Herausforderung. Es war für unsere Mädels ein echter Prüfstein, das teilweise vorgetragene Pressingspiel des Gegners spielerisch zu lösen. Anfangs behalf man sich noch mit Befreiungsschlägen, doch mit der Zeit fanden die Mädels die Ruhe am Ball, und das Vertrauen in das eigene Passspiel wurde immer größer. Einen langen Abschlag von unserer Torfrau Lena Hennig unterschätzte die Lahrer Abwehr, und so konnte unser Neuzugang Lina Salhane in der ersten Halbzeit das 1:0 erzielen.

Nachdem einige Spielerinnen bereits am Tag davor beim Hallenturnier im Einsatz waren, war nicht klar, ob die Kräfte noch ausreichten, um den Jungs auch in der zweiten Hälfte Paroli bieten zu können. Der Wechsel im Tor brachte in der 2. Halbzeit zwar etwas Unruhe in unsere Abwehrreihen, doch Marie Mühlon konnte mit einem abgefälschten Fernschuss zum 2:0 erhöhen. Erst in den Schlußminuten erzielte der SC Lahr durch eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr den 2:1 Endstand. 
Auch in diesem Spiel konnten wir wieder Fortschritte beobachten. Dazu gehört auch, dass unsere Torfrau die Möglichkeit bekommt, aus Fehlern für die Zukunft zu lernen.

Es hat uns Freude gemacht, gegen die Jungs vom SC Lahr mit ihrem sympathischen Trainerteam spielen zu können.

Allianz Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg – SC Sand 4:1 (2:0)

Allianz Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg – SC Sand 4:1 (2:0)

Torsten Walther20.02.2017

Wölfe für Sand eine Nummer zu groß

Wölfe für Sand eine Nummer zu groß

Zum Rückrundenauftakt der Allianz Frauen-Bundesliga kassierte der Ortenauer Erstligist SC Sand beim VfL Wolfsburg eine deutliche 1:4-Niederlage. Bei der Neuauflage des DFB-Pokalendspiels 2016 war der Pokalsieger die dominierende Mannschaft.

„Man braucht nichts zu beschönigen. Der VfL Wolfsburg war heute eine Nummer zu groß für uns“, sagte Dieter Wendling, sportlicher Leiter des SC Sand. Von Beginn an dominierte der amtierende DFB-Pokalsieger die Begegnung und ging früh in Führung. Nach einer Hereingabe von Tessa Wullaert und dem vergeblichen Versuch der Sander, die Situation zu klären, köpfte Anna Blässe das 1:0 (3.). Sand konnte sich in der Folge kaum vom Wolfsburger Druck befreien und geriet nach einer halben Stunde noch mehr in Rückstand. VfL-Neuzugang Pernille Harder, für Dieter Wendling beste Wölfe-Spielerin, bediente Sara Gunnarsdottir, deren Schuss SC-Torfrau Carina Schlüter zwar abwehren konnte, aber beim Nachschuss von Tessa Wullaert zum 2:0 (31.) machtlos war. Chancen blieben auf Sander Seite bis zur Halbzeitpause Mangelware. Zwei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, dann verhinderte Carina Schlüter gegen Pernille Harder einen weiteren schnellen Gegentreffer. Unglücklich war die Entstehung des dritten Wolfsburger Treffers. Claire Savin lenkte eine Flanke von Tessa Wullaert zum 3:0 über die eigene Torlinie (56.). Sechs Minuten später war Wolfsburgs Torhunger gestillt. Pernille Harder tunnelte eine Sander Abwehrspielerin und bediente Sara Gunnarsdottir, die zum 4:0 einköpfte (62.). Der erste Sander Torschuss (68.) der eingewechselten Jovana Damnjanovic blieb ohne Folgen, dann erzielte Nina Burger den Ehrentreffer zum 4:1 (80.). Fünf Minuten später entschärfte VfL-Torfrau Almuth Schult noch einen Schuss von der Österreicherin, danach war Schluss. Am Sonntag um 11 Uhr bestreitet Sand das erste Heimspiel der Rückrunde gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach.

VfL Wolfsburg: Schult; Fischer, Gunnarsdottir, Peter, Blässe, Wullaert, Popp (77. Hansen), Maritz, Dickenmann (72. Pajor), Harder, Bussaglia (63. Van Egmond).

SC Sand: Schlüter; Savin, van Bonn, Caldwell, Sandvej, Meyer (72. Chojnowski), Igwe, Santos, Skorvankova, Aschauer (46. Damnjanovic), Burger.

Zuschauer: 1315.

Schiedsrichterin: Christine Weigelt (Leipzig).

Tore: 1:0 Blässe (3.), 2:0 Wullaert (31.), 3:0 Savin (56., ET), 4:0 Gunnarsdottir (62.), 4:1 Burger (80.).

2. Bundesliga Süd der Frauen: 1. FC Köln – SC Sand II 2:1 (0:1)

2. Bundesliga Süd der Frauen: 1. FC Köln – SC Sand II 2:1 (0:1)

Torsten Walther20.02.2017

Angst vor der eigenen Courage

Angst vor der eigenen Courage

Die Zweitligareserve des SC Sand hat zum Rückrundenstart die Chance auf einen Überraschenden Auswärtssieg verpasst. Beim Erstligaabsteiger und Aufstiegskandidaten 1. FC Köln kassierte Sand II nach guter erster Halbzeit eine 1:2-Niederlage.

„Wir hatten in der zweiten Halbzeit Angst vor der eigenen Courage“, analysierte SC-Trainerin Fabienne Breisacher die vermeidbare Niederlage beim FC. Spielerisch mindestens gleichwertig, mit einem ruhigen und sicheren Aufbauspiel, machte es Sand dem 1. FC Köln in der ersten Halbzeit nicht leicht. Zwar hatte der FC nach einer Flanke und einem Kopfball der schlechter platzierten Stürmerin die erste Großchance (25.), doch mehr ließ Sand nicht zu. Im Gegenteil: Geburtstagkind Jennifer Schlee hätte Sand danach in Führung schießen können und auch Christine Veth verfehlte das Kölner Tor nur knapp. Besser machte es die routinierte Sander Stürmerin kurz vor dem Halbzeitpfiff. Nach einem Konter legte Ann-Christin Angel auf Christine Veth auf, die ließ eine Abwehrspielerin aussteigen und traf von der Strafraumgrenze mit einem Heber über Kölns Torfrau zum verdienten 1:0 (45.). Natürlich wollte Sand auch in der zweiten Halbzeit dort weitermachen, wo man aufgehört hat. „Leider konnte es die Mannschaft aber nicht mehr umsetzen“, sagte Fabienne Breisacher. Statt den Ball ruhig zu spielen, wurde das Leder nur noch nach vorne gebolzt. Der Ausgleich fiel nach einer Sander Ecke und einem Kölner Befreiungsschlag auf Carolin Schraa, die alleine auf das SC-Tor zulief, Kristina Kober umspielte und ungehindert zum 1:1 einschieben konnte (66.). Ein Kopfball der eingewechselten Meike Meßmer, die nach einem Eckball völlig frei stand, brachte Sand mit 1:2 in Rückstand (75.). Sand hatte durch einen Schuss von Jennifer Schlee, der knapp über das Tor ging, und durch Jenny Gaugigl, die das Kölner Tor nur knapp verfehlte, noch zwei Chancen auf einen Punktgewinn. „Letztendlich haben wir uns selbst geschlagen und damit einen Big Point verpasst“, erklärte Fabienne Breisacher. Am Fastnachtssonntag kommt mit Schott Mainz um 14 Uhr der nächste Verein aus einer närrischen Hochburg nach Sand.

1. FC Köln: Wenzl; Scheffler, Kirschbaum, Bartsch (88. Knobloch), Schraa, Moik, Seuren, Dej (65. Kohr), London, Gosch, Pyko (65. Meßmer).

SC Sand II: Kober; Campos, Gaugigl, Freckhaus (88. Hertenstein), Hezel, Kurek, Angel (80. Karcher), Amann, Schlee, Meier (66. Rotzinger), Veth.

Zuschauer: 290.

Schiedsrichterin: Melissa Joos (Echterdingen).

Tore: 0:1 Veth (45.), 1:1 Schraa (66.), 2:1 Meßmer (75.)

B-Juniorinnen gewinnen Südbadische Futsal-Meisterschaft

B-Juniorinnen gewinnen Südbadische Futsal-Meisterschaft

Sebastian Fürderer19.02.2017
B-Juniorinnen

von links: Trainerin Judith Röderer, Lena Hennig, Lara Huber, Nina Dong, Marie Mühlon, Arjeta Sadrijeviq, Rebecca Kahn, Hannah Hodapp, Julia Streif, Betreuerin Andrea Hennig

Allianz Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg – SC Sand

Allianz Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg – SC Sand

Torsten Walther16.02.2017

„Wir sind anders als andere“

Allianz Frauen-Bundesliga: VfL Wolfsburg – SC Sand

Mit der Neuauflage des DFB-Pokalendspiels startet die Allianz Frauen-Bundesliga am Sonntag aus der Winterpause. Pokalsieger VfL Wolfsburg empfängt um 14 Uhr Endspielgegner SC Sand. In der Hinrunde trennten sich beide im Sander Orsay Stadion mit einem torlosen Unentschieden.

Im Spiel eins nach dem Abgang von Trainer Colin Bell zur irischen Nationalmannschaft der Frauen wird Interimstrainerin Claudia von Lanken gemeinsam mit Simon Panter die Mannschaft auf Wolfsburg einstellen. „Wir sind anders als andere“, nimmt die Co-Trainerin die derzeitige Situation mit Humor. Auch die Vorbereitung auf das Spiel nebst Anfahrt wird nach Sander Verhältnissen geregelt. Seit Monaten steht fest, dass Claudia von Lanken am Freitag in den Norden zum 40. Hochzeitstag ihrer Eltern fährt. Simon Panter leitet abends die letzte Trainingseinheit und der sportliche Leiter Dieter Wendling fährt mit ihm und dem Team per Bus und nicht wie zuletzt mit dem ICE Richtung Wolfsburg. „Ich reise am Spieltag nach Wolfsburg“, erklärt Claudia von Lanken lächelnd. Als Geschäftsstellenleiterin ist sie zusätzlich in die Suche nach einem neuen Trainer eingebunden. Sie selbst wird nicht die Mannschaft bis zum Saisonende betreuen: „Es gibt so schon genug zu tun und wir hoffen, dass jetzt ein Trainer kommt, der länger bei uns bleibt.“ Vielleicht gelingt es, den Bell-Nachfolger bis zum Heimspiel am Fastnachtssonntag gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach zu präsentieren. Gegensatz zum Abgang von Sven Kahlert vor 18 Monaten habe die Mannschaft den erneuten Rückschlag gelassen weggesteckt. Im letzten Testspiel gab es einen 2:0-Erfolg beim Schweizer Erstligisten Young Boys Bern, doch die Spielweise der Schweizer war nicht mit der des VfL Wolfsburg zu vergleichen. Ein guter Test zum Abschluss, mehr nicht. Fehlen werden die Verletzten Jana Vojtekova, Laura Vetterlein und Laura Feiersinger. Auch wenn Wolfsburgs Trainer Jens Kellermann ebenfalls wegen Verletzungen auf einige Stammspielerinnen verzichten muss, sieht Claudia von Lanken dies nicht als Schwächung für den Pokalsieger. „Er kann aus einem großen Kader schöpfen“, sagt sie. Obwohl die Favoritenstellung beim VfL liegt, sieht sie durchaus Chancen, den Pokalsieger wieder im eigenen Stadion zu ärgern. Schon in der vergangenen Saison gelang Sand mit 1:0 ein überraschender Auswärtserfolg. Wolfsburg hatte am Wochenende schon einen Pflichtspieleinsatz und gewann das Nachholspiel in Jena mit 2:1.

Für zwei kommende Spiele wurden neue Anspielzeiten bekannt gegeben. Das Pokalspiel von Sand am 15. März beim Zweitligisten SV Werder Bremen wurde auf 18 Uhr terminiert. Zudem wird das Spiel am 2. April beim FC Bayern München bei Sport1 live übertragen und wurde neu auf 17 Uhr angesetzt.

2. Bundesliga Süd der Frauen: 1. FC Köln – SC Sand II

2. Bundesliga Süd der Frauen: 1. FC Köln – SC Sand II

Torsten Walther16.02.2017

Zweiter Kreuzbandriss bei Julia Schneider

2. Bundesliga Süd der Frauen: 1. FC Köln – SC Sand II

Auch für die Zweitligareserve des SC Sand endet am Wochenende die Winterpause. Im ersten Spiel der Rückrunde tritt der Ortenauer Aufsteiger am Sonntag um 14 Uhr beim rheinischen Erstligaabsteiger 1. FC Köln an.

Die 0:5-Hinspielniederlage gegen den 1. FC Köln ist beim SC Sand kein Thema mehr. Auch die drei Abgänge von Anna Zimmermann, Aurelie Pfeiffer und Megane Muller, die beiden Französinnen wechselten zum elsässischen Zweitligisten FC Vendenheim, sind abgehakt. Schwerer wiegt der erneute Kreuzbandriss von Julia Schneider, den sich die Abwehrspielerin beim letzten Testspiel bei der Reserve des SC Freiburg in einem Zweikampf zuzog. „Sie ist auf und neben dem Platz und unser Abwehrchef. Wir werden versuchen, sie so gut wie möglich zu unterstützen“, sagt Sands Trainerin Fabienne Breisacher, die der Mannschaft gemeinsam mit Trainerkollege Andreas Armbruster eine gute Vorbereitung attestiert. „Wir wollen das umsetzen, was wir in der Vorbereitung hart erarbeitet haben und uns in Köln gut verkaufen“, erklärt Andreas Armbruster. Selina Huenerfauth wird ebenso verletzt fehlen wie Sarah Garnier-Schlagenwarth und Melina Stocks, die aus privaten Gründen nicht nach Köln mitreisen kann. Dafür hat Christine Veth ihre Sperre für drei Spiele abgesessen. Der Kader wird zudem nach Absprache mit Claudia von Lanken durch Spielerinnen des Erstligakaders ergänzt.

B-Juniorinnen: SC Sand - TSV Crailsheim 1:3

Sebastian Fürderer12.02.2017

Nach 18 Trainingseinheiten war es an der Zeit, wieder einmal auf dem Feld auf Torejagd zu gehen, zumal das erste Vorbereitungsspiel gegen den Bundesligisten VfL Sindelfingen dem Wetter zum Opfer gefallen war.

Umso mehr bekam das Spiel gegen den anderen Bundesligisten TSV Crailsheim eine noch höhere Bedeutung. Mit den Winterneuzugängen Julia Streif und Lina Salhane hat sich unser Kader auf 18 Spielerinnen vergößert, und so wollten wir mit einer schlagkräftigen Truppe nach Crailsheim fahren, um uns mit einem Bundesligisten zu messen. Doch es kam anders. Mit einer auf 12 Spielerinnen dezimierten Mannschaft kam es nicht zu dem erhofften Spiel. Wichtige Leistungsträgerinnen standen uns nicht zur Verfügung. Für die eine oder andere Spielerin wurde das Spiel zu einer Standortbestimmung für die eigene Leistung. Zwischenzeitlich spielten wir freiwillig auch mit 10 Spielerinnen, da die Einstellung einer Spielerin nicht gepasst hat und Lara Harter wg. Übelkeit ausgewechselt werden mußte. Dafür hat unsere zweite Torfrau Gina  Momcilovic ihren Job als Feldspielerin mit viel Einsatzwillen toll gemeistert. Mit Hannah Hodapp und Lara Huber stand unsere Innenverteidigung sehr gut. Davor ackerten Nina Dong und Julia Streif unermüdlich. Nur im Spiel nach vorne hatten wir an diesem Tag wenig Durchschlagskraft. Hier konnte allerdings Rebecca Kahn ihre tolle läuferische Leistung mit einen sehenswerten Fernschuss belohnen. Auch im Tor haben wir an diesem Tag wieder die bekannten Schwächen gezeigt, die wir in Zukunft auf jeden Fall abstellen müssen. 

In der Hoffnung, dass wir am 18.02.17 gegen die Jungs vom SC Lahr eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bekommen, arbeiten wir so weiter wie bisher und fahren dann vom 24.02.-26.02.17 ins Trainingslager nach Saarbrücken, um uns weiter akribisch auf die Rückrunde in der Oberliga BW vorzubereiten und um am Ende auf den vorderen Plätzen zu stehen.

Kontakt

SC Sand 1946 e.V.
Kühnmatt 3
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