2. Bundesliga Süd der Frauen: SC Sand II – VfL Sindelfingen 0:3 (0:1)

Torsten Walther27.03.2017

Sander Zweitligareserve tritt auf der Stelle

Sander Zweitligareserve tritt auf der Stelle

Die Zweitligareserve des SC Sand verlor ihr Heimspiel im Orsay Stadion gegen den VfL Sindelfingen mit 0:3 (0:1). Anstatt Anschluss an das untere Mittelfeld zu finden, verharrt die Mannschaft von Trainerin Fabienne Breisacher und Andreas Armbruster weiterhin auf dem Relegationsplatz mit fünf Punkten Rückstand auf Rang neun.

Willstätt-Sand (uk). Nach einem guten Beginn musste die Sander Zweite am Ende eine bittere Niederlage einstecken. Die technisch versierten und läuferisch starken Sindelfinger nutzten die Schwächen von Sand im Spielaufbau. „Vor dem Führungstreffer hatten wir ein Chancenplus“, sagte SC-Teammanager Georg Forscht. Christine Veth hatte allein vor dem VfL-Tor die Führung auf dem Fuß (9.), schoss aber genauso daneben wie später Jennifer Schlee. Ein Befreiungsschlag aus dem Sander Strafraum heraus kam postwendend zurück. Sands Defensive war schon in der Vorwärtsbewegung und Stefanie Grimm gelang nach einer Flanke das 0:1 (30.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit marschierte Christine Veth alleine auf das Sindelfinger Tor zu, hob den Ball über Torfrau Vanessa Fischer, die aber im letzten Moment im Rückwärtsfallen das Leder von der Linie kratzte und zur Ecke abwehrte. Diese wurde vor den langen Pfosten geschlagen, doch Natalie Hezel scheiterte aus kurzer Distanz zweimal an einem Abwehrbein. Sindelfingen setzte auf präzis durchgeführte Konter und bekam diese durch ungenaue Abgaben im Sander Mittelfeld immer wieder präsentiert. Nach eine Ecke von links segelte der Ball über Torfrau Jule Baum an den langen Pfosten auf die Brust von Jana Vojtekova und Matea Bosnjak spitzelte das Leder zum 0:2 über die Torlinie (70.). Sand kam noch einmal gefährlich vor das VfL-Tor, doch der Schuss von Jennifer Schlee nach Vorlage von Jana Vojtekova trudelte an der Torlinie vorbei ins Aus. Im direkten Gegenzug kassierte Sand das 0:3. Wieder gelang es nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern und Anja Selensky traf von der Strafraumgrenze (85.). In der Nachspielzeit verhinderte Jule Baum nach einem Konter und Schuss von Ereleta Memeti mit einer Glanztat den vierten Treffer. Am Sonntag reist Sand II zum Dritten Hessen Wetzlar.

SC Sand: Baum; Freckhaus, Amann, Vojtekova, Campos, Gaugigl (81. Karcher), Migliazza (65. Stocks), Kurek (46. Hezel), Schlee, Angel, Veth.

VfL Sindelfingen:  Fischer; Dimitriou, Bosnjak, Selensky (85. Loipersberger), Kögel (78. Egner), Moraitou, Rolser, Memeti, Weinhardt, Grimm (59. Rilling), Spengler.

Zuschauer: 125.

Schiedsrichterin: Sabine Stadler (Fulda).

Tore: 0:1 Grimm (29.), 0:2 Bosnjak (70.), 0:3 Selensky (85.).

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Turbine Potsdam 0:1 (0:0)

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Turbine Potsdam 0:1 (0:0)

Torsten Walther27.03.2017

SC Sand fehlten neun Minuten zum Unentschieden

SC Sand fehlten neun Minuten zum Unentschieden

Vor den Augen von Frauen-Nationaltrainerin Steffi Jones lieferte der Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand im heimischen Orsay Stadion dem Bundesligaersten 1. FFC Turbine Potsdam einen packenden Zweikampf. Den goldenen Treffer für die Gäste erzielte die eingewechselte Stefanie Draws neun Minuten vor Spielende.

Willstätt-Sand (uk). SC-Trainer Richard Dura war bei seiner Heimpremiere nach zwei Auswärtssiegen im Pokal und der Meisterschaft nur neun Minuten von einem weiteren Punktgewinn entfernt. Beide Mannschaften lieferten sich über 90 Minuten einen Kampf mit technischen Vorteilen bei den Gästen aus Potsdam. Die 864 Zuschauer im Sander Orsay Stadion erlebten packende Zweikämpfe und eine Bundestrainerin Steffi Jones zum Anfassen. Von Beginn an versuchte Sand den Tabellenführer mit viel Laufarbeit und Pressing in dessen Hälfte zu stören. Nationalspielerin Svenja Huth prüfte schon nach zwei Minuten Carina Schlüter im Sander Tor und anschließend köpfte Chioma Igwe eine Ecke von Isabelle Meyer am Turbinen-Tor vorbei. Potsdam hatte mehr Ballbesitz und Diane Caldwell verhinderte gegen Svenja Huth im letzten Moment einen Rückstand (21.). Im Anschluss hatten die medizinischen Abteilungen einiges zu tun. Bei Potsdam verletzte sich Inka Wesely und musste ausgewechselt werden. Sands Jovana Damnjanovic blieb nach einem Kopfballduell mit Bianca Schmidt benommen liegen, kam nach eine Behandlungspause wieder ins Spiel und scheiterte kurz darauf allein vor dem Potsdamer Tor an Lisa Schmitz (33.). Vier Minuten später musste Eseosa Aigbogun wegen einer Oberschenkelverletzung vom Platz. Nach torloser erster Halbzeit traf Felicitas Rauch nach einem Eckball den Pfosten des Sander Tores und kurz danach scheiterte Sands Nina Burger mit einem Schuss ebenfalls am Pfosten. Doch das Kurzpassspiel von Potsdam wurde immer genauer. Carina Schlüter klärte bei einem Freistoß von Felicitas Rauch mit Fußabwehr vor Johanna Elsig (70.) und war vier Minuten später auch bei einem Schuss von Lara Prasnikar eine sichere Bank. Doch den Siegtreffer konnte sie nicht verhindern. Nach zwei Eckbällen in Folge brachte Sand den Ball nicht aus der Gefahrzone heraus, das Leder kam auf der linken Seite zu Stefanie Draws, die eine Lücke in der Abwehr nutzte und aus 20 Metern tief ins lange Eck zum 1:0 traf (81.). Anschließend ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg sicher über die Zeit. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit beim Spielaufbau und Spiel gegen den Ball eine schwache Phase“, sagte Richard Dura, der aufgrund von Grippeerkrankungen und den Verletzungen in der Mannschaft auch nicht genug Alternativen zur Verfügung hatte. Am Sonntag fährt Sand zum Deutschen Meister FC Bayern München. Das Spiel wird live ab 17 Uhr in Sport1 übertragen.

SC Sand: Schlüter; Savin, Caldwell, van Bonn, Sandvej, Aschauer, Meyer (78. Vetterlein), Igwe (85. Meier), Chojnowski (57. Santos), Burger, Damnjanovic.

1. FFC Turbine Potsdam: Schmitz; Elsig, Wesely, (23. Draws)1 Schmidt, Kulis, Wälti, Aigbogun (37. Cramer), Rauch, Zadrazil (69. Kellond-Knight), Prasnikar, Huth.

Zuschauer: 864.

Schiedsrichterin: Marina Wozniak (Herne).

Tor: 0:1 Draws (81.).

Steffi Jones - Eine Bundestrainerin zum Anfassen

Steffi Jones - Eine Bundestrainerin zum Anfassen

Torsten Walther27.03.2017
Steffi Jones - Eine Bundestrainerin zum Anfassen

Willstätt-Sand (uk). Zum ersten Mal war Steffi Jones als Bundestrainerin zu Gast im Sander Orsay Stadion. Eine Nationaltrainerin zum Anfassen, die sich nicht nur viel Zeit für Gespräche mit den Fans beider Fan-Lager nahm, sondern auch geduldig die Wünsche nach Autogrammen und Fotos erfüllte. „Ich versuche, mindestens einmal pro Saison jeden Verein zu besuchen“, sagte sie und fügte hinzu: „Es war schön hier und von der Größenordnung hört man, wenn die Leute applaudieren. Und ich denke, dass ich nächste Saison wieder kommen darf, da Sand ja sehr gut in der Tabelle platziert ist.“ Auch das Spiel an sich fand die Nationaltrainerin interessant: „Es war sehr ansehnlich, bei tollem Wetter Werbung für den Frauenfußball und es gab Torchancen auf beiden Seiten. Dennoch war Potsdam überlegen, was aufgrund der vielen Nationalspielerinnen vorhersehbar ist.“ Zu den Chancen bei der Europameisterschaft, die im Juli in den Niederlanden stattfinden, gibt sie genaue Vorgaben: „Ich habe schon beim Amtsantritt gesagt, dass wir den Titel verteidigen wollen. Wir haben einen ausgeglichenen starken Kader und gehen nach dem Olympiasieg mit viel Selbstvertrauen ins Turnier.“ Im Kader und möglicherweise sogar in der Startelf wird Potsdams Stürmerin Svenja Huth stehen, der Steffi Jones gerade bei Turbine eine tolle Entwicklung attestiert.

BU: Bundestrainerin Steffi Jones beobachtete mit Sands sportlichem Leiter Dieter Wendling das Spiel.

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Turbine Potsdam

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Turbine Potsdam

Torsten Walther23.03.2017

SC Sand kann Tabellenführer Potsdam ärgern

SC Sand kann Tabellenführer Potsdam ärgern

Auf den Ortenauer Fußball Erstligisten kommen vor der anschließenden Länderspielpause zwei Topspiele zu. Am Sonntag kommt um 11 Uhr Tabellenführer 1. FFC Turbine Potsdam ins Sander Orsay Stadion, eine Woche später wird das Spiel beim Deutschen Meister FC Bayern München live im Fernsehen übertragen.

Willstätt-Sand (uk). Zwei Spiele, zwei Siege. Besser hätte der Einstand von Richard Dura als Trainer in Sand nicht verlaufen können. Erst der Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals mit dem Sieg in Bremen, dann das 3:0 in der Ligapremiere bei Bayer 04 Leverkusen. Jetzt kommt zum ersten Heimspiel unter seiner Regie Tabellenführer 1. FFC Turbine Potsdam ins Orsay Stadion und der neue Coach warnt vor zu viel Euphorie: „Wir waren in Leverkusen einfacher effektiver, haben aber noch viel Sand im Getriebe und müssen schauen, dass wir das Getriebe reinigen“. Dass Leverkusen am 16. April im Pokalhalbfinale erneut Gegner seiner Mannschaft ist, interessiert Richard Dura noch nicht: „Es ist dann die selbe Situation wie vor dem Spiel in Bremen, da die Nationalspielerinnen erst kurz vorher wieder von den Länderspielen zurück sind.“ Eine wird für den Rest der Saison fehlen. Dominika Skorvankova, Mittelfeldmotor bei Sand und in der slowakischen Nationalmannschaft, wird am Meniskus des linken Knies operiert. Sie wurde diese Woche in der Slowakei zur Spielerin des Jahres 2016 gewählt. Vom kommenden Gegner Potsdam hat Richard Dura eine sehr hohe Meinung und ist daher auch nicht überrascht, dass Turbine trotz des im vergangenen Sommer vollzogenen Trainerwechsels von Bernd Schröder zum vorhergehenden Co-Trainer Matthias Rudolph die Tabelle anführt: „Wenn man die individuelle Qualität der Spielerinnen sieht, war es nur eine Frage der Zeit, bis wann sich die Mannschaft eingespielt hat.“ Die einzige Niederlage in 14 Spielen gab es beim SC Freiburg und ein Unentschieden beim 1. FFC Frankfurt. „Wir wollen mit unseren Voraussetzungen das Bestmögliche erreichen“, sagt Sands Trainer, der weiterhin auf die österreichische Nationalspielerin Laura Feiersinger verzichten muss.

Nicht nur Verletzungen, sondern auch Staus auf der A5 und die damit verbundenen Verspätungen der aus Richtung Freiburg anreisenden Spielerinnen bereiten Sands Trainer Richard Dura Probleme, mit dem kompletten Kader zu arbeiten.

2. Bundesliga Süd der Frauen: SC Sand II – VfL Sindelfingen

2. Bundesliga Süd der Frauen: SC Sand II – VfL Sindelfingen

Torsten Walther23.03.2017

Auf die Sander Reserve warten lauter Endspiele

Auf die Sander Reserve warten lauter Endspiele

Willstätt-Sand (uk). Am Sonntag um 14 Uhr trifft die Zweitligareserve des SC Sand im Orsay Stadion auf den Fünften VfL Sindelfingen. Nach der Niederlage beim Vorletzten SV Weinberg ist der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf einen Punkt geschrumpft, während die Gäste aus Württemberg nur zwei Zähler vom Aufstiegsplatz entfernt sind. „Für uns gibt es nur noch Endspiele“, erwartet Sands Trainerin Fabienne Breisacher eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende und fügt hinzu: „Wir müssen als Mannschaft zusammenhalten, auf unser Dinge schauen, uns gegenseitig helfen und vertrauen und vor allem kämpfen.“ Abgerechnet werde am Ende der Saison und die letzten Spieltage hätten gezeigt, dass kein Team unschlagbar ist. Spiele gegen Sindelfingen waren meist eng geführte Begegnungen, auch bei der 1:2-Niederlage im Hinspiel war hart umkämpft. Fehlen wird Selina Huenerfauth, der die Meniskusverletzung noch Probleme bereitet. Ansonsten muss das Trainerduo Andreas Armbruster und Fabienne Breisacher abwarten, welche Spielerin aus der ersten Mannschaft dazukommt, die um 11 Uhr ihr Heimspiel gegen Turbine Potsdam austrägt.

Saskia Meier stand zuletzt bei der ersten Mannschaft im Kader, könnte aber im wichtigen Heimspiel wieder für die Zweitligareserve zum Einsatz kommen.

Auslosung Halbfinale DFB-Pokal der Frauen: SC Sand muss zu Bayer 04 Leverkusen

Torsten Walther21.03.2017

Ein schwerer, aber machbarer Schritt Richtung Pokalfinale

Willstätt-Sand (uk). Am späten Montagabend wurden in der Sendung „Heimspiel“ des Hessischen Rundfunks die Halbfinalpaarungen im DFB-Pokal der Frauen ausgelost. U17-Nationalspielerin Lea Schneider zog für den Ortenauer Erstligisten SC Sand ein Auswärtsspiel beim Ligakonkurrenten Bayer 04 Leverkusen, das am Ostersonntag, 16. April stattfinden wird. „Diese Auslosung ist die zweitbeste Konstellation. Endlich wieder ein Heimspiel wäre optimal gewesen“, sagte Dieter Wendling, sportlicher Leiter des SC Sand. Der SC musste in dieser Saison alle Pokalspiele auf des Gegners Platz austragen. Trotz des deutlichen 3:0-Sieges am Sonntag in Leverkusen werde man laut Dieter Wendling den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Es ist machbar, aber wird sicher nicht einfach.“ Sollte Sand gewinnen und zum zweiten Mal in Folge das Pokalfinale am 27. Mai in Köln erreichen, wären sowohl ein südbadisches Endspiel wie auch die Wiederauflage des Finales 2016 möglich. Der SC Freiburg trifft im zweiten Halbfinale zum dritten Mal in Folge auf Titelverteidiger VfL Wolfsburg.

Allianz Frauen-Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen – SC Sand 0:3 (0:1)

Allianz Frauen-Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen – SC Sand 0:3 (0:1)

Torsten Walther19.03.2017

Doppelpack von Jovana Damnjanovic

Doppelpack von Jovana Damnjanovic

Mit einem deutlichen 3:0-Auswärtserfolg bei Bayer 04 Leverkusen feierte Richard Dura auch in der Allianz Frauen-Bundesliga einen erfolgreichen Einstand als Trainer des SC Sand. Jovana Damnjanovic ebnete mit einem Doppelpack den Weg zum Sieg.

Leverkusen (uk). Mit dem Einzug am Mittwoch ins Halbfinale des DFB-Pokals und dem Sieg gestern in der Bundesliga bei Bayer 04 Leverkusen endete für den Ortenauer Erstligisten SC Sand die Negativserie von drei Niederlagen in Pflichtspielen in Folge. Gleichzeitig feierte der neue Trainer Richard Dura einen erfolgreichen Einstand.
Bei widrigen und dauernd drehenden Windverhältnissen erarbeitete sich Sand in der ersten halben Stunde einige Eckbälle und Freistöße, die allerdings wenig Gefahr für das Leverkusener Tor sorgten. Der erste konsequent ausgespielte Angriff brachte dann die Gästeführung. Isabelle Meyer verlagerte das Spiel mit einem langen Ball auf Cecilie Sandvej von der rechten auf die linke Seite, danach erhielt Verena Aschauer den Ball und deren Flanke landete präzise im Lauf von Jovana Damnjanovic, die sich gegen Torfrau Anna Klink behauptete und zum 1:0 einschob (31.). Ihr erster Treffer in dieser Saison nach langer Verletzungspause. Nach einem Sander Fehlpass verhinderte SC-Torfrau Carina Schlüter bei einem Schuss von Rachel Rinast mit einer starken Parade den Ausgleich (40.). Mit der knappen Führung ging es in die zweiten 45 Minuten. Da Leverkusen kommen musste, verlagerte sich Sand erst mal aufs Kontern. Zuerst wird Jovana Damnjanovic noch in letzter Sekunde am zweiten Treffer gehindert (47.), dann wurde Nina Burger, nachdem sie schon Anna Klink umspielt hatte, von einem Abwehrbein gestoppt (58.). Leverkusen kam selten in die Nähe des Sander Tores und musste einen weiteren Rückschlag einstecken. Jovana Damnjanovic setzte im Luftduell mit Anna Klink ihre ganze Körperkraft ein und köpfte das 2:0 (67.). „Da hätte man auch anders entscheiden können“, sagte Sands Co-Trainerin Claudia von Lanken. Trotzdem war der Erfolg auch in dieser Höhe verdient und den Schlusspunkt zum 3:0 setzte Nina Burger nach Anspiel von Jovana Damnjanovic (83.). Danach erhielt das lange verletzte Geburtstagskind Saskia Meier von Trainer Richard Dura noch ihren ersten Kurzeinsatz in dieser Saison. „Das war, wenn man die anderen Ergebnisse anschaut, ein wichtiger Sieg“, sagte Sands Trainer und fügte hinzu: „Wir haben im richtigen Moment die Tore gemacht.“ 
Heute Abend wird in der Sportsendung „Heimspiel“ des Hessischen Rundfunks das Halbfinale des DFB-Pokals ausgelost. Mögliche Gegner für Sand sind wiederum Bayer Leverkusen, der südbadische Rivale SC Freiburg und Titelverteidiger VfL Wolfsburg. Am Sonntag tritt Tabellenführer 1. FFC Turbine Potsdam um 11 Uhr im Sander Orsay Stadion an.

Bayer Leverkusen: Klink; Kempe, Wich, Petzelberger, Barth, Knaak (87. Rackow), Csiszar, Widak (60. Dunst), Hegering (63. Krahn), Schwab, Rinast.

SC Sand: Schlüter; Savin, van Bonn, Caldwell, Sandvej, Santos, Igwe, Meyer (84. Meier), Aschauer (78. Chojnowski), Damnjanovic, Burger (87. Nikolic).

Zuschauer: 201.

Schiedsrichterin: Christina Biehl (Siesbach).

Tore:  0:1, 0:2 Damnjanovic (31., 67.), 0:3 Burger (83.).

2. Bundesliga Süd der Frauen: SV 67 Weinberg – SC Sand II 2:1 (0:0)

2. Bundesliga Süd der Frauen: SV 67 Weinberg – SC Sand II 2:1 (0:0)

Torsten Walther19.03.2017

Sand II legt nach Rückstand Schalter nicht mehr um

Sand II legt nach Rückstand Schalter nicht mehr um

Die Zweitligareserve des SC Sand musste im Kampf um den Klassenerhalt eine bittere Niederlage einstecken. Beim Vorletzten SV 67 Weinberg verlor Sand mit 1:2. Damit beträgt der Abstand zum direkten Abstiegsplatz nur noch einen Punkt.

Leutershausen (uk). Schwer bespielbare Platzverhältnisse und ein starker Wind ließen im Abstiegsduell der 2. Fußball Bundesliga Süd zwischen dem Vorletzten Weinberg und den einen Rang besser platzierten Sander Frauen keine technischen Finessen zu. In der ersten Halbzeit hatte Sand durch Natalie Hezel, die an Torfrau Anke Gülpers scheiterte, die einzige richtige Torchance. Im wie erwartet kampfbetonten Spiel ging Weinberg nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld durch Maren Haberäcker, die SC-Torfrau Sabrina Lang nach dem anschließenden Pass umspielte, mit 1:0 in Front (48.). Doch die Antwort kam postwendend. Jennifer Schlee scheiterte nach Wiederanpfiff aus 25 Meter an der Querlatte, doch die eingewechselte Melissa Stocks brachte den Abpraller zum 1:1 hoch im gegnerischen Tor unter (49.).  Dies schien nochmals Auftrieb zu geben, doch mit der zweiten Aktion erzielten die Gastgeberinnen den Siegtreffer. Sabrina Lang konnte einen Schuss mit der Faust zwar abwehren, doch Nina Heisel köpfte zum 2:1 ein (63.). „Danach konnten wir den Schalter nicht mehr umlegen und es wurde viel zu viel diskutiert“, sagte SC-Trainerin Fabienne Breisacher enttäuscht. Durch die Niederlage wurde nicht nur ein Mitkonkurrent gestärkt, sondern auch der mögliche Anschluss an Niederkirchen und Saarbrücken verpasst, die ebenfalls ihre Spiele verloren. Nun gilt es, das nächste Heimspiel am Sonntag gegen Sindelfingen erfolgreich zu bestreiten.

SV Weinberg: Gülpers; A. Grimm, M. Grimm, Brückner, Rößler, Hofrichter, Heisel (74. Kardovic), Hampicke, Schellenberg (88. Schomber), M. Haberäcker (64. Riess), L. Haberäcker.

SC Sand II: Lang; Campos, Amann, Gaugigl, Hezel (46. Stocks), Karcher (62. Freckhaus), Kurek (88. Rotzinger), Angel, Schlee, Migliazza, Veth.

Zuschauer: 157.

Schiedsrichterin: Sonja Kuttelwascher (Ilvesheim).

Tore: 1:0 M. Haberäcker (48.), 1:1 Stocks (49.), 2:1 Heisel (63.).

2. Bundesliga Süd der Frauen: SV 67 Weinberg – SC Sand II

2. Bundesliga Süd der Frauen: SV 67 Weinberg – SC Sand II

Torsten Walther16.03.2017

Sander Zweitligareserve reist selbstbewusst nach Weinberg

2. Bundesliga Süd der Frauen: SV 67 Weinberg – SC Sand II

In der 2. Fußballbundesliga der Frauen muss der SC Sand II am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellennachbarn SV 67 Weinberg antreten. Vier Punkte beträgt Sands Vorsprung auf den Vorletzten, der zuletzt mit zwei Siegen in Folge aufhorchen ließ.

Willstätt-Sand (uk). Die dreiwöchige Länderspielpause haben Sands Trainergespann Andreas Armbruster und Fabienne Breisacher sinnvoll genutzt. „In der ersten Woche haben wir regeneriert und uns dann auf das erste wichtige Spiel vorbereitet“, sagte Fabienne Breisacher und fügte hinzu: „Und bei den Testspielen haben sich einige Spielerinnen aufgedrängt“. In Weinberg gilt es, einen direkten Konkurrenten nicht auf Schlagdistanz kommen zu lassen und gleichzeitig mit einem Sieg den Abstand zu Niederkirchen auf Platz neun nicht zu vergrößern. Zumal in den kommenden vier Heimspielen bis Anfang Mai auf eigenem Platz mit Sindelfingen, Niederkirchen Crailsheim und Saarbrücken durchaus lösbare Aufgaben anstehen. „Ich habe Respekt vor der Siegesserie von Weinberg, aber wir haben das Hinspiel klar mit 3:0 für uns entschieden und daran wollen wir anknüpfen“, erklärte Sands Trainerin. Bis auf Julia Schneider und Louisa Frank, die nach leichten Schmerzen im operierten Knie geschont wurde, sind alle Spielerinnen fit. Wer letztendlich spielt und von der ersten Mannschaft dazu kommt, entscheidet sich erst beim Abschlusstraining. Nach dem souveränen Heimsieg gegen Schott Mainz soll das positive Ergebnis auch in Weinberg zu einem Dreier verhelfen.

Allianz Frauen-Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen – SC Sand

Allianz Frauen-Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen – SC Sand

Torsten Walther16.03.2017

Nach Sieg im DFB-Pokal will Sand auch in der Liga punkten

Allianz Frauen-Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen – SC Sand

Nach der Länderspielpause und dem Sieg im DFB-Pokalviertelfinale bei Werder Bremen geht es für die Frauen des SC Sand am Sonntag um 14 Uhr in der Bundesliga mit dem Spiel bei Bayer 04 Leverkusen weiter. Die Gastgeber stehen nach 13 Spieltagen zehn Punkte hinter Sand auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Willstätt-Sand (uk). Zwei Gemeinsamkeiten verbinden Leverkusen und Sand. Beide werden nach der Länderspielpause in der Bundesliga erstmals durch einen neuen Trainer betreut. Diese wiederum beendeten am Mittwoch mit ihren Teams durch Siege im DFB-Pokal eine Negativserie in Pflichtspielen. Während Sands Richard Dura mit dem 1:0 die Auswärtshürde beim Zweitligatabellenführer Werder Bremen meisterte, gelang Maite Dresen, Nachfolger des aus persönlichen Gründen ausgeschiedenen Thomas Obliers, mit Leverkusen beim BV Cloppenburg, Dritter der 2. Liga Nord, ein 2:0-Erfolg. Für beide ein gelungener Einstand und somit treffen am Sonntag zwei mögliche Gegner im DFB-Pokalhalbfinale (Auslosung Montag, 20. März) aufeinander. Leverkusen hinkt in dieser Saison hinter den Erwartungen zurück. Nur zwei Siege in der Bundesliga, der letzte datiert vom 2. November gegen Aufsteiger Mönchengladbach, und ein Unentschieden im ersten Rückrundenspiel beim ebenfalls abstiegsgefährdeten USV Jena sind zu wenig, um dem Abstieg zu entgehen. Aber auch Sand darf sich nach drei Niederlagen in Folge nicht auf der sicheren Seite sehen. Daher sind Punkte gegen Mannschaften vom Tabellenende besonders wichtig. „Mit einem Erfolg könnten wir uns eine hervorragende Ausgangslage für die restliche Saison erarbeiten“, erklärte Richard Dura, dem nach der langen Busfahrt von Bremen nach Hause bis Sonntag wenig Zeit zur Vorbereitung bleibt. Abzuwarten bleibt, wie schwer die Verletzung von Rechtsverteidigerin Claire Savin ist, die sie sich in Bremen zugezogen hat. Zudem dürfte ein Einsatz von Laura Feiersinger und Jana Vojtekova ebenfalls noch zu früh sein.

Kontakt

SC Sand 1946 e.V.
Kühnmatt 3
77731 Willstätt

info@scsand-frauen.de
http://www.scsand-frauen.de

 
 
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