DFB-Pokalfinale Frauen: SC Sand – VfL Wolfsburg

Torsten Walther23.05.2017

Der Traum von der kleinen Chance

Der Traum von der kleinen Chance

Zum zweiten Mal in Folge treffen am Samstag um 16.15 Uhr der SC Sand und der VfL Wolfsburg im DFB-Pokalfinale der Frauen aufeinander. Gegen den amtierenden Pokalsieger und frischgebackenen Deutschen Meister erhalten die Sander Frauen im Kölner Rheinenergie-Stadion wie schon 2016 eine stimmgewaltige Unterstützung aus dem südbadischen Raum.

Willstätt-Sand (uk). Nach zwei Siegen zum Saisonabschluss der Allianz Frauen-Bundesliga reisen die Frauen des Ortenauer Fußball Erstligisten SC Sand selbstbewusst zum DFB-Pokalfinale nach Köln. Die Atmosphäre ist dem Großteil der Sander Spielerinnen jetzt vertraut. Von der Startelf, die 2016 bei der ersten Sander Finale im Rheinenergie-Stadion auflief, stehen bis auf Torfrau Kristina Kober und Innenverteidigerin Julia Zirnstein noch alle im Kader und fast alle möglicherweise auch beim Anpfiff auf dem Feld. Gegen den Vorjahresgegner, Sieger von 2015 und 2016 sowie frisch gebackenen Deutschen Meister VfL Wolfsburg geht Sand zwar als Außenseiter, aber nicht ohne Chancen in die Begegnung. In der ersten Auflage war vor einem Jahr dem SC Sand noch eine Anfangsnervosität anzumerken, die in einem frühen Gegentreffer endete. Nach 20 Minuten fand der Ortenauer Erstligist aber ins Spiel und hatte nach dem Ausgleichstreffer von Jovana Damnjanovic einige gute Chancen und Sand wurde kurz vor der Pause ein Elfmeter verwehrt. Bis zur verletzungsbedingten Auswechslung von Damnjanovic gab der SC den Ton an, am Ende fehlten die Kräfte und Zsanett Jakabfi gelang der glückliche, am Ende aber verdiente Siegtreffer für Wolfsburg. Während es im Vorfeld des Finales 2016 auch zu Sticheleien aus Richtung der Wölfe kam, blieb es in dieser Saison ruhig. Für VfL-Coach Ralf Kellermann wird es das letzte Spiel als Trainer sein und er wird mit einem Sieg die Mannschaft an seinen Nachfolger übergeben wollen. Wolfsburg hat mit einer starken Rückrunde die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht und nur eine Niederlage kassiert. „Wir sehen eine kleine Chance und träumen davon, die wahrzunehmen“, sagt Sands Trainer Richard Dura. In den vergangenen Wochen habe die Mannschaft kleine Schritte nach vorne gemacht, auch wenn es nicht immer am Ergebnis festzumachen war. „Manchmal haben wir uns selbst um die Früchte der Arbeit gebracht, daher waren die beiden Siege zum Saisonabschluss ohne Gegentreffer wichtig“, erklärt Richard Dura, der anscheinend auf den Kader bauen kann, der zuletzt spielte. Bis auf Silvana Chojnowski und Saskia Meier, die sich im Spiel der zweiten Mannschaft eine Bänder- und Kapselverletzung zuzog, können alle die Reise nach Köln antreten. Wer letztendlich spielt, wird Richard Dura nach den Trainingseindrücken in dieser Woche entscheiden. Startelfgarantien spricht er nicht aus.

Egal, wie das Spiel endet: Am Sonntag wird die Mannschaft des scheidenden Trainers Richard Dura nach ihrer Rückkehr auf dem Sander Dorfplatz geehrt. Ab 14 Uhr wird auf die Ankunft der Pokalfinalistinnen mit Musik und Bewirtung eingestimmt. Im Vorjahr traf der Bus aus Köln pünktlich zur Party ein.

Nicht nur die Einnahmen aus dem DFB-Pokal, im Vorjahr waren es vom DFB und für die TV-Übertragung rund 180 000 Euro, sondern auch ein neuer Ausrüstervertrag spülen einen warmen Geldregen in die Kassen des SC Sand. Mit dem schwäbischen Sportartikel-Hersteller Erima wurde ein Vertrag für die kommenden vier Jahre abgeschlossen.

DFB-Pokal Finale 2016
DFB-Pokal Finale 2016

Während Anne van Bonn und Physiotherapeut Alexander Pfeiffer am Samstag wieder im Kölner Stadion sind, werden Pokal und Medaillen in diesem Jahr nicht mehr von der ehemaligen Nationaltrainerin Silvia Neid und Ex-Alt-Bundespräsident Joachim Gauck überreicht.

DFB-Pokal Finale 2016
DFB-Pokal Finale 2016
 
Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Frankfurt 1:0 (0:0)

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Frankfurt 1:0 (0:0)

Torsten Walther22.05.2017

Gelungene Generalprobe für Pokalfinale

Gelungene Generalprobe für Pokalfinale

Am letzten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga gelang dem Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand ein 1:0 Heimerfolg gegen den 1. FFC Frankfurt. Das goldene Tor bei der gelungenen Generalprobe für das Pokalfinale erzielte Nina Burger.

Willstätt-Sand (uk). SC-Trainer Richard Dura hatte den Kader wieder auf einigen Positionen stark durchgewirbelt. Torfrau Carina Schlüter wurde ebenso geschont wie Cecilie Sandvej, Jovana Damnjanovic und die verletzte Silvana Chojnowski, für die nach einem Bänderriss die Saison vorbei ist. Von Beginn an beherrschte Sand den Gegner und hatte nach einer kurz ausgeführten Ecke durch einen Pfostenschuss von Verena Aschauer die erste Tormöglichkeit (4.). Nach Vorlage von Nina Burger lief Milena Nikolic zwei Abwehrspielerinnen davon, verfehlte aber das FFC-Tor nur knapp (12.). Sabrina Lang verkürzte später gegen Nationalspielerin Mandy Islacker geschickt den Winkel (21.). Drei Minuten später stand Milena Nikolic nach einer Kombination über Jana Vojtekova und Nina Burger frei vor dem Frankfurter Tor, brachte aber den halbhoch angespielten Ball nicht unter Kontrolle und setzte den Schuss knapp neben den Pfosten. Fast im Gegenzug traf Mandy Islacker den Pfosten des Sander Tores (26.). Frankfurt gewann immer mehr die Kontrolle über das Spiel und nutzte Sander Ballverluste zu gefährlichen Kontern. Milena Nikolic hatte nach 40 Minuten mit einem Schuss aus 20 Meter die nächste Sander Chance, doch Torfrau Cara Bösl stand genau richtig. Zu Beginn der zweiten Halbzeit landete ein Schuss von Jackie Groenen auf der Latte. Aus einem Ballgewinn im Mittelfeld entwickelte Sand einen gefährlichen Konter, der mit einem Sturz von Milena Nikolic im Strafraum endete. Während Sands Mittelstürmer verletzt liegen blieb, lief der SC über Laura Feiersinger einen Konter und ihre Flanke an den rechten Pfosten verwandelte Nina Burger mit einem schönen Kopfball zum 1:0 (63.). Frankfurt warf nun alles nach vorne und Sand hatte Platz zum Kontern. Doch der Abschluss war zu ungenau. Sabrina Lang parierte bei einem Schuss von Julia Matuschewski glänzend und Diana Caldwell rettete vor der einschussbereiten Mandy Islacker. In Unterzahl, die schon verwarnte Verena Aschauer musste fünf Minuten vor Ende nach einer abweisenden Handbewegung mit Gelb-Rot vom Platz, brachte Sand den Sieg über die Zeit. Überhaupt die ersten Punkte gegen den FFC und der erste Sieg in einem Pflichtspiel.

SC Sand: Lang; Savin, Caldwell, Vetterlein, Vojtekova, Igwe (80. Skorvankova), van Bonn, Santos (52. Feiersinger), Burger, Aschauer, Nikolic (63. Meyer).

1. FFC Frankfurt: Bösl; Störzel (88. Möller), Bartusiak, Hendrich, Matheis (73. Matuschewski), Schmidt, Prießen, Groenen, Hechler (63. Schulze-Solano), Pawollek, Islacker.

Zuschauer: 612.

Schiedsrichterin: Christine Weigelt (Leipzig).

Tor: 1:0 Burger (63.).

Gelb-rot: Aschauer (85.).

Gelungene Generalprobe für Pokalfinale

Vor dem Spiel verabschiedeten Sands Vorstandsprecher Hans-Peter Krieg, Manager Gerald Jungmann und der sportliche Leiter Dieter Wendling Trainer Richard Dura, Torwarttrainer Simon Panter und die Spielerinnen Silvana Chojnowski, Jovana Damnjanovic, Chioma Igwe, Antonia Knupfer, Cecilie Sandvej und Dominika Skorvankova. Die lange verletzte Saskia Meier wird zudem wie in der Rückrunde die zweite Mannschaft verstärken.

Vorstandssprecher Hans-Peter Krieg (links), Sands sportlicher Leiter Dieter Wendling (2. von links) und Manager Gerald Jungmann (3. von rechts) verabschiedeten vor dem letzten Saisonspiel Chioma Igwe, Dominika Skorvankova, Jovana Damnjanovic, Antonia Knupfer, Silvana Chojnowski, Cecilie Sandvej, Torwarttrainer Simon Panter und Trainer Richard Dura.

 
2. Bundesliga Süd: SC Sand II – 1. FFC Frankfurt II 1:1 (1:1)

2. Bundesliga Süd: SC Sand II – 1. FFC Frankfurt II 1:1 (1:1)

Torsten Walther21.05.2017

Versöhnlicher Saisonabschluss für Sander Reserve

Versöhnlicher Saisonabschluss für Sander Reserve

Willstätt (uk). Die beiden Zweitligareserven des SC Sand und des 1. FFC Frankfurt trennten sich im Willstätter Rosengartenstadion mit einem am Ende gerechten 1:1. „Frankfurt hat von Beginn an Druck gemacht und dank Torfrau Kristina Kober lagen wir nicht schon frühzeitig aussichtlos zurück“, sagte SC-Trainer Andreas Armbruster, der vor dem Spiel von Teammanager Georg Forscht ebenso verabschiedet wurde wie Ina Karcher und Laurine Di Ruzza. Bei Noémie Freckhaus ist es wieder unklar, ob sie nicht doch noch eine Saison anhängt. Beim 0:1 (19.), einem Kopfballtreffer von Lisa Ebert nach einem Eckball, stand die Sander Hintermannschaft ungeordnet. Danach fand das Team von Andreas Armbruster und Fabienne Breisacher besser in die Begegnung. Der Ausgleich entstand aus einer Soloaktion von Natalie Hezel, die sich an der Außenlinie gegen drei Abwehrspielerinnen durchsetzen konnte und den Ball nicht mal mit viel Kraft zum 1:1 ins kurze Eck spitzelte (27.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte sie noch zwei Möglichkeiten, Sand in Führung zu bringen. Sie scheiterte jedoch zuerst an Torfrau Isabel Bauer, dann brachte sie den Ball nicht ins leere Tor. Ein Tor von Melina Stocks wurde wegen Abseits nicht gegeben und nach einer Ecke scheiterte Jennifer Schlee an Frankfurts Torhüterin. Auch der FFC hatte noch zwei Chancen zum Siegtreffer. „Letztendlich dürfte das Unentschieden dem Spielverlauf entsprechen“, erklärte Andreas Armbruster.

SC Sand II: Kober; Frank, Veth, Meier, Karcher, Freckhaus, Schlee, Campos, Stocks, Kurek, Angel.

1. FFC Frankfurt II: Bauer; Perri, Gaudl, Czaplicki, Avant, Limani, Brandt, Galvez Estrada, May, Emmerling, Ebert.

Zuschauer: 80.

Schiedsrichterin: Isabel Steinke (Tönisvorst).

Tore: 0:1 Ebert (19.), 1:1 Hezel (27.).

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Frankfurt

Torsten Walther18.05.2017

Am letzten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga empfängt der Ortenauer Erstligist SC Sand am Sonntag um 14 Uhr im Orsay Stadion den Fünften 1. FFC Frankfurt. Zeitgleich spielen die Zweitligareserven im Willstätter Rosengartenstadion gegeneinander.

Willstätt-Sand (uk). Mit dem Sieg im letzten Auswärtsspiel in Jena haben die Frauen des SC Sand sich mindestens Platz acht und damit die beste Saisonplatzierung nach dem Aufstieg vor drei Jahren gesichert. Bei einem Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt und einer gleichzeitigen Niederlage von Hoffenheim gegen Absteiger Mönchengladbach könnte man noch am badischen Konkurrenten vorbeiziehen. Wobei SC-Trainer Richard Dura gerade im Hinblick auf das DFB-Pokalfinale gegen Wolfsburg am 27. Mai in Köln Wert darauf legt, dass seine Mannschaft einen positiven Schub mit in die letzte Woche unter seiner Regie nimmt. Frankfurt ist die einzige Mannschaft der ehemals vier besten Topteams, gegen die Sand weder in der Liga noch im Punkt oder einen Sieg hat einfahren können. „Wir wollen weiter positive Erfahrungen sammeln, beide Mannschaften haben keinen Druck und daher sollte es ein tolles Spiel geben“, sagte Richard Dura. Gerade im Hinblick auf das Pokalfinale wird er den Gesundheitszustand und die körperliche Verfassung seiner Spielerinnen genau im Auge behalten. Silvana Chojnowski drehte nach ihrer Trainingsverletzung am Mittwoch weiterhin einsam ihre Runden um den Platz und Saskia Meier steckt mitten in den Abiturprüfungen. Ansonsten sollte der Kader zur Verfügung stehen, der die drei Punkte aus Jena entführte.

2. Bundesliga Süd: SC Sand II – 1. FFC Frankfurt II

Torsten Walther18.05.2017

Sander Reserve will sich mit einem guten Spiel aus der zweiten Liga verschieden

Willstätt-Sand (uk). Das letzte Heimspiel nach dem freiwilligen Abschied aus der 2. Fußball Bundesliga Süd muss die Reserve des SC Sand am Sonntag um 14 Uhr gegen den 1. FFC Frankfurt II auswärts im Willstätter Rosengartenstadion bestreiten. Obwohl es für beide Mannschaften in der Tabelle um nichts mehr geht, hat der DFB eine zeitliche Verlegung im Orsay Stadion auf 16 Uhr untersagt. Der VfR Willstätt hingegen war flexibler und konnte die Spiele seiner Herrenteams auf den späten Nachmittag verlegen. „Es ist traurig, dass sich die Spielerinnen, die uns verlassen, nicht von den eigenen Fans verabschieden können“, sagen Teammanager Georg Forscht und das Trainerduo Andreas Armbruster und Fabienne Breisacher. Den Rückzug in die Regionalliga findet Fabienne Breisacher richtig: „Es war eine turbulente Saison, viele Spielerinnen waren an ihrem Limit und in der Regionalliga kann man Neues aufbauen und mit Erfolgserlebnissen junge Spielerinnen weiter zu entwickeln.“ Für Andreas Armbruster war es seine erste Tätigkeit im Frauenbereich und fand die Zusammenarbeit mit Fabienne Breisacher als sehr gut. „Bei uns fehlten Spielerinnen auf zwei Schlüsselpositionen und am Sonntag wollen wir uns einfach positiv aus der Liga verabschieden“, erklärte Armbruster, der aufgrund seiner anderen Tätigkeiten im Nachwuchsbereich nach Ende der Saison in Sand aufhört. Mit Platz zehn, der die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Nordzweiten bedeutet hätte, habe Sand laut Georg Forscht letztendlich das Optimale erreicht. „Für manche war die zweite Liga eine Nummer zu groß, aber uns haben auch die schweren Verletzungen sowie die Abgänge von Aurelie Pfeiffer und Megane Muller in der Winterpause zu schaffen gemacht“, sagte der Teammanager. Verabschiedet werden am Sonntag außer Trainer Andreas Armbruster Ina Karcher, Laurine Di Ruzza und Noémie Freckhaus. Die Planungen für die neue Saison sind am Laufen und in den nächsten Wochen werden neben drei bis vier Nachwuchsspielerinnen aus den eigenen Reihen auch Neuzugänge erwartet.   

2. Bundesliga Süd: Zweite Mannschaft des SC Sand steigt freiwillig in die Regionalliga ab

Torsten Walther15.05.2017

Willstätt-Sand (uk). Der SC Sand verzichtet auf die Teilnahme seiner zweiten Mannschaft an den Relegationsspielen um den Klassenerhalt gegen den Zehnten der 2. Bundesliga Nord. „Wir haben nicht für die zweite Liga gemeldet, weil für einen kleinen Verein wie Sand erste und zweite Liga einfach nicht zu stemmen ist“, sagt Sands sportlicher Leiter Dieter Wendling. Der späte Zeitpunkt der Veröffentlichung hat für Dieter Wendling einen sportlichen Grund: „Für uns ging es darum, keine Wettbewerbsverzerrung zu betreiben. Das Team von Andreas Armbruster und Fabienne Breisacher hat mit dem Erreichen des zehnten Platzes alles dafür getan.“ Der freiwillige Abstieg in die Regionalliga ist zudem ein Vorgriff auf die Zusammenlegung der beiden zweiten Bundesligen ab der Saison 2018/19 und den vorgegebenen Modalitäten für zweite Mannschaften. Ihr letztes Spiel bestreitet die Sander Zweite am Sonntag um 14 Uhr im Willstätter Rosengartenstadion gegen den 1. FFC Frankfurt II.

Allianz Frauen-Bundesliga: FF USV Jena – SC Sand 0:3 (0:1)

Torsten Walther14.05.2017

Sander Frauen mit Sieg im letzten Auswärtsspiel

Im letzten Auswärtsspiel der Saison 2016/17 gelang dem SC Sand beim FF USV Jena ein 3:0-Erfolg und sicherte damit Rang acht, die beste Platzierung seit dem Aufstieg vor drei Jahren. Claire Savin setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt in einer von beiden Seiten gut geführten Begegnung.

Jena (uk). Zwei Wochen vor dem DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg ist bei den Sander Frauen nach sechs Ligaspielen ohne dreifachen Punktgewinn beim Tabellennachbarn FF USV Jena der Knoten geplatzt. „Der Sieg war wichtig, weil die Mannschaft sich endlich für ihre Leistung belohnt hat“, sagte Sands sportlicher Leiter Dieter Wendling und fügte hinzu: „In den vergangenen Wochen haben die Ergebnisse nicht gestimmt.“ SC-Trainer Richard Dura hatte, auch im Hinblick auf die beiden letzten Saisonspiele, die Startelf auf zwei Positionen geändert. Milena Nikolic und Jana Vojtekova erhielten ihre Einsatzzeiten. „Milena war bis zur ihrer Auswechslung immer wieder gefährlich und bei Jana war am Ende die fehlende Spielpraxis zu spüren“, war Dieter Wendling mit dem Auftreten zufrieden und lobte auch die später eingewechselten Spielerinnen. Sand bestimmte in der ersten Halbzeit über weite Strecken das Spiel und setzte Jena unter Druck. „Wir haben unsere Chancen aber nicht genutzt“, berichtete Wendling. Kurz vor der Halbzeitpause fiel dann doch die Führung. Jana Vojtekova schlug einen Pass auf Nina Burger, die freistehend unter Jenas Torfrau Justien Odeurs den Ball zum 1:0 ins Tor einschob (43.). Nach dem Wiederanpfiff suchte Jena den Ausgleich, doch Sands Defensive stand sicher. Inmitten dieser Drangphase erhielt Sand nach einem Foul an Jovana Damnjanovic einen möglicherweise schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen. Der erste Strafstoß in dieser Saison für den SC. Anne van Bonn ließ der USV-Torfrau keine Chance und traf links unten zum 2:0 (76.). Die Gäste aus der Ortenau verlagerten sich nun aufs Kontern, kamen aber nicht zum Abschluss. Claire Savin traf in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz zum 3:0 (90. +1), nachdem Odeurs noch zwei Schüsse abwehren konnte. Der dritte Auswärtserfolg in dieser Saison. Am Sonntag, dem letzten Spieltag, kommt der 1. FFC Frankfurt ins Sander Orsay-Stadion. Zumindest von den Punkten her könnte zum Abschluss noch der Sprung auf Platz sieben gelingen.

FF USV Jena: Odeurs; Woeller (36. Herrmann), Utes, Hearn, Vonkova, Sedlackova, Heinze, Jacome Silva (84. Ramos Luis), Seiler (64. Rudelic), van den Heiligenberg, Arnold.

SC Sand: Schlüter; Savin, Vetterlein, Caldwell, Sandvej, Feiersinger, van Bonn, Igwe (77. Gaugigl), Vojtekova (69. Aschauer), Burger, Nikolic (61. Damnjanovic).

Zuschauer: 513.

Schiedsrichterin: Sina Diekmann (Essen).

Tore: 0:1 Burger (43.), 0:2 van Bonn (76., Foulelfmeter), 0:3 Savin (90. +1).

2. Frauen-Bundesliga Süd: FC Bayern München II – SC Sand II 0:1 (0:0)

Torsten Walther14.05.2017

Sander Reserve beendet Saison vorzeitig auf Platz zehn

München (uk). Im letzten Auswärtsspiel der Saison ist der Sander Zweitligareserve bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München ein glücklicher, aber aufgrund der kämpferischen Leistung nicht unverdienter 1:0-Sieg geglückt. Nach einer Flanke von Christine Veth traf Christina Fink unglücklich in die eigenen Maschen (85.). Zuvor war Bayern zwar spielerisch überlegen, doch Sands Defensive ließ kaum Chancen zu. Nach zwölf Minuten hätte es schon 2:0 für Sand stehen können, doch weder Christine Veth noch Melina Stocks konnten Bayerns Torfrau Franziska Kutzner überwinden. Nach einer Viertelstunde verfehlte Stefanie Reischmann nur knapp das Sander Tor. Es blieb aber eine der wenigen Bayern-Möglichkeiten, bis Jana Kappes das SC-Tor verfehlte (24.). Direkt im Gegenzug blockte Melina Stocks einen Schuss von Jennifer Schlee vor der schon geschlagenen Bayern-Torfrau ab. Wegen Gewitter wurde das Spiel zehn Minuten vor der Halbzeit für eine Viertelstunde unterbrochen. In der zweiten Halbzeit setzte sich Bayern in der Sander Hälfte fest, doch letztendlich fehlte der entscheidende Pass. Einer der wenigen Entlastungsangriffe führte dann zum Sander Siegtreffer. „Wenn wir unsere Chancen in der ersten Halbzeit machen, dann hätten wir die zweiten 45 Minuten sicher ruhiger gestalten können“, sagte Sands Trainer Andreas Armbruster, der vor allem die Viererkette in der Abwehr lobte. Am Sonntag trägt die Sander Reserve ihr letztes Heimspiel gegen den 1. FFC Frankfurt II im Willstätter Rosengartenstadion aus, da sich zeitgleich im Orsay Stadion die Erstligateams beider Vereine gegenüber stehen. Platz zehn ist durch die anderen Ergebnisse gesichert, aber ob es zu einem Relegationsspiel kommt, wollte Andreas Armbruster offen halten.

FC Bayern München II: Kutzner; Eham, Slipcevic (55. Nöhr), Pfluger, Mayer, Brecht, Capoccia, Reischmann, Kappes, Fink, Suttner (78. Herrmann).

SC Sand II: Kober; Campos, Karcher, Freckhaus, Frank (68. Heilmann), Migliazza, Angel, Kurek (75. Hertenstein), Schlee, Stocks (83. Di Ruzza), Veth.

Zuschauer: 112.

Schiedsrichterin: Franziska Brückner (Wechselburg).

Tor: 0:1 Fink (85., Eigentor).

Allianz Frauen-Bundesliga: FF USV Jena – SC Sand

Torsten Walther11.05.2017

Sander Endspiel um Platz acht

Am vorletzten Bundesligaspieltag treten die Frauen des SC Sand im letzten Auswärtsspiel der Saison am Sonntag um 14 Uhr beim FF USV Jena an. Es ist ein Endspiel um Platz acht, für den Sand beim Tabellennachbarn noch mindestens einen Punkt benötigt.

Willstätt-Sand (uk). Nach zwei Niederlagen in Folge endet für den Ortenauer Fußball Erstligisten SC Sand die englische Woche mit einem vorgezogenen Endspiel um Platz acht. Beim Tabellennachbarn FF USV Jena reicht ein Unentschieden, um die beste Platzierung nach Aufstieg in die Bundesliga zu erreichen. Jena hat seit Mittwoch trotz Heimniederlage gegen den SC Freiburg den Klassenerhalt sicher, während Aufsteiger Borussia Mönchengladbach als erster Absteiger feststeht. „Hoffenheim war ein Endspiel um Platz sieben, jetzt geht es eben um den achten Rang“, erklärte Sands Trainer Richard Dura nach der knappen Niederlage in Hoffenheim. Trotz klarer Chancen und mehr Feldüberlegenheit sowie einer stürmischen Schlussphase gab es in Nordbaden die neunte Niederlage dieser Saison mit einem Tor Unterschied. „Die Mannschaft hat viel gearbeitet, war aber im Abschluss nicht konsequent genug. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, erklärte Richard Dura, der nach fünf Toren gegen Duisburg und Freiburg die Torflaute eigentlich beendet sah. Auch in Jena wird sich der Kader nicht wesentlich verändern. Zumindest saß in Hoffenheim Laura Vetterlein wieder auf der Bank, die noch geschont wurde.

2. Frauen-Bundesliga Süd: FC Bayern München II – SC Sand II

Torsten Walther11.05.2017

Klassenerhalt hängt für Sander Reserve am seidenen Faden

Willstätt-Sand (uk). Am Sonntag um 14 Uhr treffen im Sportpark Aschheim bei München die beiden Erstligareserven des FC Bayern München und des SC Sand aufeinander. Während es für die Gastgeber als Fünfter höchstens noch um eine bessere Platzierung geht, hängt für den Zweitligaaufsteiger aus Sand nach der 1:5-Heimniedernalge gegen Saarbrücken der Klassenerhalt am seidenen Faden. Vier Punkte beträgt der Rückstand zwei Spieltage vor Saisonende auf Platz neun, dafür ist der Vorsprung auf den Elften Weinberg auf einen Zähler geschrumpft. Als Zehnter könnte man noch an den Relegationsspielen gegen den Zehnten der Nordgruppe teilnehmen, das wäre derzeit der SV Henstedt-Ulzburg, eine Gemeinde im Kreis Segeberg nördlich von Hamburg. Doch an diesem Wochenende treffen auch Weinberg und Schlusslicht Crailsheim aufeinander. Es könnte sich am letzten Spieltag ein Herzschlagfinale zwischen den drei Mannschaften entwickeln. Weinberg spielt dann in Sindelfingen, Crailsheim empfängt Saarbrücken und die Sander Reserve muss, da die Erste zeitgleich gegen den 1. FFC Frankfurt im Orsay Stadion spielt, im Willstätter Rosengarten Stadion gegen die Frankfurter Reserve möglicherweise den dornigen Weg in die Regionalliga antreten.

Kontakt

SC Sand 1946 e.V.
Kühnmatt 3
77731 Willstätt

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