DFB-Pokal Viertelfinale: SV Werder Bremen – SC Sand

Torsten Walther, 14.03.2017

Sands schwerer Gang zum Zweitligatabellenführer

Der Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand tritt heute, Mittwoch, um 18 Uhr im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Zweitligatabellenführer SV Werder Bremen an. Für den neuen SC-Trainer Richard Dura die Pflichtspielpremiere bei einem unangenehmen Gegner.

Willstätt-Sand (uk). Nach einer zweiwöchigen Länderspielpause bestreiten die Sander Frauen in dieser Woche zwei wichtige Auswärtsspiele. Heute soll in Bremen mit einem Sieg der erneute Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals gelingen und am Sonntag steht das wichtige Ligaspiel bei Bayer 04 Leverkusen auf dem Programm. „In Bremen geht es um das Ende von zwei Serien. Werder hat in dieser Saison noch nicht verloren und Sand in den letzten drei Spielen keinen Punkt geholt“, sagte Sands neuer Trainer Richard Dura und gibt sich kämpferisch: „Unsere Serie muss jetzt ein Ende haben.“ Dass es in Bremen nicht einfach wird, konnte Sand schon in der vergangenen Saison feststellen. Im Spiel nach dem Pokalsieg gegen Bayern München gab es beim Neuling und späteren Absteiger nach einer Länderspielpause eine 0:1-Niederlage. Jetzt waren die Nationalspielerinnen wieder unterwegs und Richard Dura musste bis zum vergangenen Wochenende warten, damit er alle Spielerinnen um sich versammeln konnte. „Normalerweise brauche ich mindestens eine Woche, um alle kennenzulernen“, erklärte der SC-Coach und fügte hinzu: „Jetzt müssen wir mit wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten die Spiele in Bremen und Leverkusen austragen.“ Auch wenn sich Bremens Torjägerin Stefanie Sanders bei der U19-Nationalmannschaft das Kreuzband gerissen hat, darf Sand den Gegner nicht unterschätzen. Neben elf Siegen und zwei Unentschieden in der Meisterschaft warf die Mannschaft von der Weser in den vergangenen zwei Runden nacheinander den 1. FFC Turbine Potsdam und 1899 Hoffenheim aus dem Pokal. Richard Dura konnte sich erste Einblicke über den Zustand der Mannschaft am Sonntag in einem Testspiel gegen die Zweitligareserve machen. Beim 2:0 durch Tore von Nina Burger und dem brasilianischen Neuzugang Leticia Santos sah er Licht, aber auch Schatten. Was nicht nur an der Belastung der Nationalspielerinnen lag. Zumal einige Spielerinnen angeschlagen sind und Physiotherapeut Alexander Pfeiffer am Montag nicht über zu wenig Arbeit klagen konnte. Definitiv fehlen werden weiterhin die verletzten Laura Feiersinger und Jana Vojtekova, zudem erhielt Nina Burger im Testspiel einen „Pferdekuss“. Milena Nikolic ist ebenfalls angeschlagen und wurde im Testspiel geschont. Sicher ist, dass die Leistung der Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach nicht reichen wird, um bei Werder Bremen zu bestehen. Ein schwerer Gang für Sand, das mit den beiden Spielen in dieser Woche auch an einer Weggabelung in Richtung Erfolg oder Mittelmaß steht.

Sands schwerer Gang zum Zweitligatabellenführer
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