Testspiel SC Sand – Young Boys Bern 3:0 (1:0)

Testspiel SC Sand – Young Boys Bern 3:0 (1:0)

Torsten Walther06.08.2017
Testspiel SC Sand – Young Boys Bern 3:0 (1:0)

Willstätt-Sand (uk). Der Ortenauer Fußball Bundesligist SC Sand hat auch das zweite Testspiel gegen einen Schweizer Erstligisten für sich entschieden. Nach dem klaren Sieg gegen den FC Luzern gelang am Samstag ein 3:0 (1:0)-Erfolg gegen die Frauen von Young Boys Bern. „Bern hat uns mehr abverlangt als zuletzt Luzern“, sagte SC-Trainer Sascha Glass, der auf dem Kunstrasenplatz im Sander Kühnmatt nur ein Rumpfteam aufbieten konnte. Neben den noch abwesenden Nationalspielerinnen Verena Aschauer, Nina Burger, Laura Feiersinger und Leticia Santos pausierten die angeschlagenen Neuzugänge Anna Schlarb, Johanna Tietge und Selina Wagner. Schon in der ersten Halbzeit hatte Sand einige Chancen zur Führung, doch erst ein Freistoß von Jana Vojtekova von der rechten Seite, den YB-Torfrau Jennifer Oehrli ins eigene Netz faustete, brachte die verdiente 1:0-Halbzeitführung. Bern setzte die Sander Defensive immer wieder unter Druck, scheiterte beim Abschluss aber an SC-Torfrau Carina Schlüter. Nach einer Vorlage von Milena Nikolic überwand Neuzugang Sylvia Arnold von der Strafraumgrenze die eingewechselte Torfrau Alicia Burla mit einem Heber zum 2:0. Den Schlusspunkt setzte Jana Vojtekova, die nach einer Kombination über Alina Hamidovic, Milena Nikolic und Isabelle Meyer zum 3:0-Endstand traf. Am Donnerstag fährt der SC Sand ins Trainingslager nach Waldachtal, das mit einem Testspiel gegen Zweitligaaufsteiger SC Freiburg II endet.

SC Sand: Schlüter (Lang); Blagojevic (Rotzinger), Caldwell, Vetterlein, Hamidovic, Gaugigl, van Bonn, Arnold, Meyer, Vojtekova, Nikolic (Migliazza).
Tore: 1:0, 3:0 Vojtekova, 2:0 Arnold.

Fotos: ©Udo Künster

Zwei weitere Neuzugänge für den SC Sand

Zwei weitere Neuzugänge für den SC Sand

Torsten Walther03.08.2017
Zwei weitere Neuzugänge für den SC Sand : Anna Schlarb und Dina Blagojevic

Willstätt-Sand (uk). Der Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand trifft am Samstag um 14 Uhr im Orsay-Stadion auf den Schweizer Nationalligisten Young Boys Bern. SC-Trainer Sascha Glass kann derzeit durch die Abstellungen der österreichischen Nationalspielerinnen und aufgrund kleiner Blessuren nur mit einem kleinen Kader trainieren. Gegen Bern dürften aber alle sechs Neuzugänge auflaufen. Nach Johanna Tietge, Adina Hamidovic, Sylvia Arnold und Selina Wagner gab Sand die Verpflichtung von zwei weiteren Spielerinnen bekannt. Von Roter Stern Belgrad kommt auf Empfehlung des früheren SC-Trainers Bora Markovic die Stürmerin Dina Blagojevic. „Sand hat zweimal in Folge das Pokalfinale erreicht und ich will mithelfen, dass sich das wiederholt“, sagt die 20-Jährige und fügt hinzu: „Ich bin froh, in der besten Liga von Europa spielen zu können.“ Vom FC Bayern München wechselt Anna Schlarb in die Ortenau. Die 21-jährige Abwehrspielerin kam bei den Bayern im Zweitligateam zum Einsatz.

Foto (© Udo Künster): Anna Schlarb, Dina Blagojevic und SC-Trainer Sascha Glass

SC Sand gewinnt erstes Testspiel

SC Sand gewinnt erstes Testspiel

Torsten Walther31.07.2017
Zwei Neuzugänge vom SC Freiburg

Willstätt-Sand (uk). Der Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand hat am Sonntag in Bohlsbach das erste Vorbereitungsspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Luzern mit 5:0 (2:0) gewonnen. Die Tore erzielten Jana Vojtekova, Adina Hamidovic, Isabelle Meyer, Dina Blagojevic und Jennifer Schlee. Sands neuer Trainer Sascha Glass neben den bei der Europameisterschaft in Holland erfolgreichen österreichischen Nationalspielerinnen Verena Aschauer, Nina Burger und Laura Feiersinger auch auf die verletzte Claire Savin und auf Milena Nikolic und Leticia Santos verzichten, die beide für ihre Nationalteams freigestellt sind.

Am Rande der Begegnung gab Sand die Verpflichtung von zwei Spielerinnen bekannt. Vom Ligakonkurrenten SC Freiburg wechseln Sylvia Arnold und Selina Wagner, beide 2010 Weltmeister mit der U20-Nationalmannschaft, in die Ortenau.  „Nach einer langen Verletzungszeit bin ich sehr froh darüber, dass mir der SC Sand die Chance gibt, noch einmal auf höchstem Niveau Fußball zu spielen“, sagt Sylvia Arnold und fügt hinzu: „Ich freue mich wahnsinnig auf die Mannschaft, den neuen Verein, die Herausforderung und auf eine tolle Saison voller Freude am Fußball spielen. Ich glaube, die Veränderung wird mir gut tun.“ Auch Selina Wagner freut sich sehr auf die neue Herausforderung beim SC Sand: „Der Verein macht sehr viel aus dem, was ihm zur Verfügung steht, und in Kombination mit dem neuen Trainerteam um Sascha Glass sehe ich noch Potenzial der Weiterentwicklung, auch für mich persönlich. Ich möchte mir viel Spielzeit erarbeiten, der Mannschaft weiterhelfen und mit ihr eine stabile Saison spielen.“

Sylvia Arnold
Aller: 26.
Bisherige Stationen:
2006 – 2012: FF USV Jena
2012 – 2017: SC Freiburg
Internationale Einsätze für Deutschland von der U19 bis U20: 18.
U20-Weltmeisterin: 2010.

Selina Wagner
Alter: 26.
Bisherige Stationen:
2006 – 2009: 1. FC Saarbrücken
2009 – 2015: VfL Wolfsburg
2015 – 2017: SC Freiburg
Internationale Einsätze für Deutschland von der U17 bis U23: 38.
U20-Weltmeisterin: 2010.
Erfolge mit dem VfL Wolfsburg:
Champions-League: 2013, 2014.
Deutscher Meister: 2013, 2014.
DFB-Pokal: 2013, 2015.

Foto (© Udo Künster): Sylvia Arnold und Selina Wagner verstärken den Kader von Sascha Glass, seit Sommer Trainer des Ortenauer Fußball Erstligisten SC Sand.

Österreichische Nationalspielerin Adina Hamidovic wechselt zum SC Sand

Österreichische Nationalspielerin Adina Hamidovic wechselt zum SC Sand

Torsten Walther14.07.2017
Österreichische Nationalspielerin Adina Hamidovic wechselt zum SC Sand

Nach Verena Aschauer, Nina Burger und Laura Feiersinger kommt mit Adina Hamidovic vom Meister und Cup-Sieger SKN St. Pölten die vierte österreichische Spielerin zum Ortenauer Fußball Erstligisten SC Sand. Die 19-jährige Mittelfeldspielerin steht derzeit auf Abruf für die am Sonntag in der Niederlande beginnende Europameisterschaft der Frauen. Hamidovic kam auf Empfehlung zum Probetraining nach Sand, in dem der technisch versierte Linksfuß sofort überzeugen konnte. „Ende April hatte ich die Möglichkeit, drei Tage mit der Mannschaft zu trainieren und fühlte mich von Beginn an sehr wohl. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mich bei SC Sand sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln kann“, erklärt die U19-Nationalspielerin.

Steckbrief Adina Hamidovic
Geburtsdatum: 26. April 1998
Bisherige Vereine:
Bis 2013: SC Young Stars
2013 – 2015: ASV Ofenbinder-Spratzern
7/2015 – 1/2016: SKV Altenmarkt
Ab 1/2016: ASV Ofenbinder-Spratzern/SKN St. Pölten

Foto: Spielerin im Nationaltrikot

SC Sand verpflichtet Johanna Tietge vom VfL Wolfsburg

SC Sand verpflichtet Johanna Tietge vom VfL Wolfsburg

Torsten Walther12.07.2017
SC Sand verpflichtet Johanna Tietge vom VfL Wolfsburg

Der Ortenauer Fußball-Erstligist SC Sand hat Johanna Tietge vom VfL Wolfsburg verpflichtet. Die 21-jährige Abwehrspielerin wechselte 2011 vom SSV Kästorf zu den B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg und stand in der Saison 2012/13 im Bundesligakader des VfL, der in dieser Saison mit der Deutschen Meisterschaft, dem DFB-Pokalsieg und dem Champions-League-Sieg das Triple holte. Sie durchlief sämtliche DFB-Juniorinnen-Mannschaften von der U16 bis zur U20. Sands neuer Trainer Sascha Glass hatte Johanna Tietge in der vergangenen Saison zur Spielführerin der U23 ernannt. „Mich hat der Verein von Anfang an mit seiner sympathischen und familiären Art überzeugt. Ich freue mich total auf die neue Herausforderung beim SC Sand und glaube, dass ich hier die besten Möglichkeiten habe, mich weiterzuentwickeln", erklärte die U17-Europameisterin des Jahres 2012.

Name: Johanna Tietge.
Geburtsdatum/-ort: 16.4.1996, Gifhorn
Position: Abwehr
Größe: 1,67 Meter
Bisherige Vereine:
Bis 2011: SSV Kästorf
2011 – 2017: VfL Wolfsburg

Foto (Verein): SC-Manager Gerald Jungmann mit Neuzugang Johanna Tietge

DFB-Pokalfinale Frauen: SC Sand – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

Torsten Walther29.05.2017
DFB-Pokalfinale Frauen: SC Sand – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

Der VfL Wolfsburg holte zum dritten Mal in Folge den DFB-Pokal der Frauen. In einem packenden und ausgeglichenen Finale setzte sich der neue deutsche Meister im Kölner Rheinenergie-Stadion nach torloser erster Halbzeit wie schon im Vorjahr mit 2:1 gegen den Ortenauer Ligakonkurrenten SC Sand durch.

Köln (uk). Auch in der Neuauflage des Pokalfinales 2016 setzte sich der VfL Wolfsburg gegen den SC Sand mit 2:1 durch. Die Partie im Rheinenergie-Stadion war von der sengenden Hitze ebenso geprägt wie von der Ausgeglichenheit beider Mannschaften. Während Sand im vergangenen Jahr zu Beginn noch mit etwas Ehrfurcht vor dem neuen Umfeld zu kämpfen hatte, hielt die Mannschaft von SC-Trainer Richard Dura von Anfang an dagegen und ließ mit einer kompakten Defensive und einem sicheren Umschaltspiel den VfL kaum ins Spiel kommen. Sand störte sehr früh und lief über Jovana Damnjanovic und Laura Feiersinger gleich den ersten guten Angriff. Im Gegenzug prüfte Caroline Hansen mit einem Fernschuss SC-Torfrau Carina Schlüter, die später von Pernille Harder das einzige Mal ernsthaft geprüft wurde (25.). Auf der Gegenseite verfehlten Verena Aschauer (17.), Laura Feiersinger (45.) und Jovana Damnjanovic in der Nachspielzeit nach einem Sololauf im Anschluss einer Wolfsburger Ecke die mögliche Sander Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Wolfsburg mehr Druck, fand aber keine Lücke in der gut eingestellten Sander Defensive. So musste eine Standardsituation zum ersten Tor des Spiels verhelfen. Caroline Hansen zog einen Eckball mitten in den Sander Strafraum. Carina Schlüter zögerte einen Moment mit dem Herauslaufen und Pernille Harder köpfte das Leder vor Sands Torfrau zum 1:0 in die Maschen (65.). Ein Ballverlust im linken Mittelfeld in der Vorwärtsbewegung führte zum zweiten VfL-Treffer. Der Ball kam über Sara Björk Gunnarsdottir zu Alexandra Popp, die von der Torauslinie in den Strafraum flankte und wieder war Pernille Harder mit dem Kopf zur Stelle und köpfte den Ball direkt neben den Pfosten zum 2:0 ein (75.). Zwei Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem vermeintlichen Foul an Laura Feiersinger erhielt Popp zuerst die gelbe Karte, zeigte der gut leitenden Schiedsrichterin Ines Appelmann anschließend den Vogel und musste mit Rot vom Platz. Den Freistoß zirkelte Laura Vetterlein in den Wolfsburger Strafraum, die Abwehr klärte zu kurz und Cecilie Sandvej köpfte aus 30 Metern das Leder wieder in Richtung Fünfmeterraum. Dort bediente Nina Burger Mittelstürmerin Jovana Damnjanovic, die freistehend den Pfosten traf und vom Rücken der VfL-Torfrau Almuth Schult senkte sich der Ball ins Wolfsburger Tor zum 1:2 (78.). Sand mobilisierte nochmals die letzten Kräfte und Wolfsburg verzögerte in der Sander Hälfte an der Eckfahne immer wieder das Spiel. Nach einer gelb-roten Karte für Gunnarsdottir hatte Sand In der sechsten Minute der Nachspielzeit nach einem langen Ball von Vetterlein und Kopfballweiterleitung von Damnjanovic durch Jana Vojtekova und dem Nachschuss von Dominika Skorvankova noch zwei Chancen zum Ausgleich, den Almuth Schult verhinderte. Unter einem gellenden Pfeifkonzert – auch der neutralen Zuschauer – ging der Schlusspfiff fast unter. „Unsere Leistung in der ersten Halbzeit stimmte und in der zweiten Hälfte sind wir für acht Minuten andauernden einen Schwächeanfall bestraft worden“, sagte Sands Trainer Richard Dura. Sein Kollege Ralf Kellermann, der sich nach dem neunten Titelgewinn auf den Posten des sportlichen Leiters zurückzieht, bescheinigte Sand eine tolle Leistung. Während der Ortenauer Erstligist am Sonntag bei der Rückkehr in Sand trotz Niederlage gefeiert wurde, musste der Pokalsieger aufgrund der sportlichen Situation auf eine Ehrung in der Heimatstadt verzichten.

SC Sand – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

SC Sand: Schlüter;  Savin, Vetterlein, Caldwell, Sandvej, Feiersinger (83. Nikolic), Igwe (76. Skorvankova), van Bonn, Aschauer (71. Vojtekova), Damjanovic, Burger.

VfL Wolfsburg: Schult; Blässe, Fischer, Peter, Kerschowski (46. Maritz), Gunnarsdottir, Hansen, Popp, Harder, Wullaert (86. Van Egmond), Pajor (81. Bernauer).

Schiedsrichterin: Ines Appelmann (Alzey). 

Zuschauer: 17.016.

Tore: 0:1, 0:2 Harder (65./75.), 1:2 Damjanovic (78.).

Rot: Popp (77.).

Gelb-Rot: Gunnarsdottir (90.+3).

BU: Die Startelf des SC Sand beim obligatorischen Mannschaftsfoto.

Sands Talente im Fokus des DFB

Sands Talente im Fokus des DFB

Sebastian Fürderer26.05.2017

Mädchenfußball: Sechs U15-Spielerinnen sind beim Länderpokal in Duisburg-Wedau im Einsatz

 Der SC Sand ist in der Ortenau nicht nur im Frauen- sondern auch im Mädchenfußball die sogenannte »Hochburg«. Sechs U15-Spielerinnen aus dem Talentschuppen um Trainer Rainer Marquardt sind am Wochenende beim Länderpokal in Duisburg aktiv.

Von Fritz Bierer

Die Frauen- und die Mädchen-Fußballerinnen des SC Sand stehen über das kommende Wochenende im Blickpunkt: Die Bundesliga-Elf spielt am Samstag das DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg im Kölner Rhein-Energie-Stadion (Live in der ARD) und sechs Mädchen der Jahrgänge 2003/2004 sind mit der Südbadischen Mädchen-Auswahl beim Länderpokal (von Donnerstag bis Sonntag) in Duisburg-Wedau im Einsatz. Es ist gleichzeitig ein »Schaulaufen« für die Jugend-Nationalmannschaft.

Bereits am Mittwoch steuerte der Auswahlbus des Südbadischen Fußballverbandes Richtung Westen. Mit an Bord waren Tara Grosser, Olivia Laborenz und Chiara Schillinger (alle Jahrgang 2004) sowie Pia Pieper, Helen Siegenführ und Celina Damoisy vom Jahrgang 2003. 

Das Sechstett wurde von Verbandstrainerin Svenja Bross nominiert, wobei vor allem die drei »Jüngeren« im Fokus der DFB-Verantwortlichen stehen werden. »Aber alle sechs hätten es verdient«, ist der Sander Nachwuchstrainer Rainer Marquardt überzeugt. Der Legelshurster coacht seit rund sieben Jahren die U13- und U15-Mädchen-Teams des Bundesligisten. Und das mit Erfolg, wie jetzt die Berufung seiner Schützlinge ins Auswahlteam beweist.

Bis Sonntag finden die Länderspiele in der Sportschule Wedau statt, danach wird sich zeigen ob eine Nachwuchsspielerin des SC Sand ins Aufgebot der U15-Nationalmannschaft berufen wird. Im Fußball-Bezirk Offenburg haben die jungen Mädchen des SC Sand kaum Gegnerinnen. Deshalb sind sie in der D-Jugend-Kreisstaffel der Buben aktiv und stehen hier auf dem 2. Tabellenplatz. »In dieser Altersgruppe sind die Mädels im Vergleich zu den Jungs körperlich weiterentwickelt und haben dadurch Vorteile«, erklärt Rainer Marquardt. Etwas anders sieht es bei den C-Mädchen aus, die ebenfalls in der Kreisstaffel gegen Buben-Teams antreten. »Da stehen ihnen auf dem Rasen schon junge Männer gegenüber«, lacht Marquardt. Trotzdem hat das Sander Mädchen-Team in der laufenden Runde fünf Spiele gewonnen.

Den Vergleich mit gleichaltrigen Mädchen gibt es aber auch, bei Turnieren im Winter – und da messen sich die Spielerinnen aus dem Sander Talentschuppen mit der Cremé des deutschen Mädchenfußballs. So erreichte man bei einem U13-Hallenturnier in Mönchengladbach, bei dem der Nachwuchs von zehn Bundesliga-Teams antrat, den fünften Platz, schlug unter anderem die U13 des 1. FC Köln und Gastgeber Borussia Mönchengladbach. Gut platziert haben sich die Sander Mädels auch bei einem U15-Turnier in Lübeck, das laut Trainer Rainer Marquardt ausschließlich mit Top-Teams, die gespickt waren mit Nationalspielerinnen, besetzt war.

Nummer 1 im Bezirk

Natürlich dominieren sowohl die U13- als auch die U15-Mädchen aus Sand ihre Alterklassen im Bezirk Offenburg – beide Teams haben das Pokalfinale erreicht und sind Favorit, wie Rainer Marquardt bestätigt, der am Dienstagabend nach dem Training seinen sechs Schützlinge die besten Wünsche mit auf den Weg Richtung Duisburg-Wedau gab. 

DFB-Pokalfinale Frauen: SC Sand – VfL Wolfsburg

Torsten Walther23.05.2017

Der Traum von der kleinen Chance

Der Traum von der kleinen Chance

Zum zweiten Mal in Folge treffen am Samstag um 16.15 Uhr der SC Sand und der VfL Wolfsburg im DFB-Pokalfinale der Frauen aufeinander. Gegen den amtierenden Pokalsieger und frischgebackenen Deutschen Meister erhalten die Sander Frauen im Kölner Rheinenergie-Stadion wie schon 2016 eine stimmgewaltige Unterstützung aus dem südbadischen Raum.

Willstätt-Sand (uk). Nach zwei Siegen zum Saisonabschluss der Allianz Frauen-Bundesliga reisen die Frauen des Ortenauer Fußball Erstligisten SC Sand selbstbewusst zum DFB-Pokalfinale nach Köln. Die Atmosphäre ist dem Großteil der Sander Spielerinnen jetzt vertraut. Von der Startelf, die 2016 bei der ersten Sander Finale im Rheinenergie-Stadion auflief, stehen bis auf Torfrau Kristina Kober und Innenverteidigerin Julia Zirnstein noch alle im Kader und fast alle möglicherweise auch beim Anpfiff auf dem Feld. Gegen den Vorjahresgegner, Sieger von 2015 und 2016 sowie frisch gebackenen Deutschen Meister VfL Wolfsburg geht Sand zwar als Außenseiter, aber nicht ohne Chancen in die Begegnung. In der ersten Auflage war vor einem Jahr dem SC Sand noch eine Anfangsnervosität anzumerken, die in einem frühen Gegentreffer endete. Nach 20 Minuten fand der Ortenauer Erstligist aber ins Spiel und hatte nach dem Ausgleichstreffer von Jovana Damnjanovic einige gute Chancen und Sand wurde kurz vor der Pause ein Elfmeter verwehrt. Bis zur verletzungsbedingten Auswechslung von Damnjanovic gab der SC den Ton an, am Ende fehlten die Kräfte und Zsanett Jakabfi gelang der glückliche, am Ende aber verdiente Siegtreffer für Wolfsburg. Während es im Vorfeld des Finales 2016 auch zu Sticheleien aus Richtung der Wölfe kam, blieb es in dieser Saison ruhig. Für VfL-Coach Ralf Kellermann wird es das letzte Spiel als Trainer sein und er wird mit einem Sieg die Mannschaft an seinen Nachfolger übergeben wollen. Wolfsburg hat mit einer starken Rückrunde die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht und nur eine Niederlage kassiert. „Wir sehen eine kleine Chance und träumen davon, die wahrzunehmen“, sagt Sands Trainer Richard Dura. In den vergangenen Wochen habe die Mannschaft kleine Schritte nach vorne gemacht, auch wenn es nicht immer am Ergebnis festzumachen war. „Manchmal haben wir uns selbst um die Früchte der Arbeit gebracht, daher waren die beiden Siege zum Saisonabschluss ohne Gegentreffer wichtig“, erklärt Richard Dura, der anscheinend auf den Kader bauen kann, der zuletzt spielte. Bis auf Silvana Chojnowski und Saskia Meier, die sich im Spiel der zweiten Mannschaft eine Bänder- und Kapselverletzung zuzog, können alle die Reise nach Köln antreten. Wer letztendlich spielt, wird Richard Dura nach den Trainingseindrücken in dieser Woche entscheiden. Startelfgarantien spricht er nicht aus.

Egal, wie das Spiel endet: Am Sonntag wird die Mannschaft des scheidenden Trainers Richard Dura nach ihrer Rückkehr auf dem Sander Dorfplatz geehrt. Ab 14 Uhr wird auf die Ankunft der Pokalfinalistinnen mit Musik und Bewirtung eingestimmt. Im Vorjahr traf der Bus aus Köln pünktlich zur Party ein.

Nicht nur die Einnahmen aus dem DFB-Pokal, im Vorjahr waren es vom DFB und für die TV-Übertragung rund 180 000 Euro, sondern auch ein neuer Ausrüstervertrag spülen einen warmen Geldregen in die Kassen des SC Sand. Mit dem schwäbischen Sportartikel-Hersteller Erima wurde ein Vertrag für die kommenden vier Jahre abgeschlossen.

DFB-Pokal Finale 2016
DFB-Pokal Finale 2016

Während Anne van Bonn und Physiotherapeut Alexander Pfeiffer am Samstag wieder im Kölner Stadion sind, werden Pokal und Medaillen in diesem Jahr nicht mehr von der ehemaligen Nationaltrainerin Silvia Neid und Ex-Alt-Bundespräsident Joachim Gauck überreicht.

DFB-Pokal Finale 2016
DFB-Pokal Finale 2016
 
Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Frankfurt 1:0 (0:0)

Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Frankfurt 1:0 (0:0)

Torsten Walther22.05.2017

Gelungene Generalprobe für Pokalfinale

Gelungene Generalprobe für Pokalfinale

Am letzten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga gelang dem Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand ein 1:0 Heimerfolg gegen den 1. FFC Frankfurt. Das goldene Tor bei der gelungenen Generalprobe für das Pokalfinale erzielte Nina Burger.

Willstätt-Sand (uk). SC-Trainer Richard Dura hatte den Kader wieder auf einigen Positionen stark durchgewirbelt. Torfrau Carina Schlüter wurde ebenso geschont wie Cecilie Sandvej, Jovana Damnjanovic und die verletzte Silvana Chojnowski, für die nach einem Bänderriss die Saison vorbei ist. Von Beginn an beherrschte Sand den Gegner und hatte nach einer kurz ausgeführten Ecke durch einen Pfostenschuss von Verena Aschauer die erste Tormöglichkeit (4.). Nach Vorlage von Nina Burger lief Milena Nikolic zwei Abwehrspielerinnen davon, verfehlte aber das FFC-Tor nur knapp (12.). Sabrina Lang verkürzte später gegen Nationalspielerin Mandy Islacker geschickt den Winkel (21.). Drei Minuten später stand Milena Nikolic nach einer Kombination über Jana Vojtekova und Nina Burger frei vor dem Frankfurter Tor, brachte aber den halbhoch angespielten Ball nicht unter Kontrolle und setzte den Schuss knapp neben den Pfosten. Fast im Gegenzug traf Mandy Islacker den Pfosten des Sander Tores (26.). Frankfurt gewann immer mehr die Kontrolle über das Spiel und nutzte Sander Ballverluste zu gefährlichen Kontern. Milena Nikolic hatte nach 40 Minuten mit einem Schuss aus 20 Meter die nächste Sander Chance, doch Torfrau Cara Bösl stand genau richtig. Zu Beginn der zweiten Halbzeit landete ein Schuss von Jackie Groenen auf der Latte. Aus einem Ballgewinn im Mittelfeld entwickelte Sand einen gefährlichen Konter, der mit einem Sturz von Milena Nikolic im Strafraum endete. Während Sands Mittelstürmer verletzt liegen blieb, lief der SC über Laura Feiersinger einen Konter und ihre Flanke an den rechten Pfosten verwandelte Nina Burger mit einem schönen Kopfball zum 1:0 (63.). Frankfurt warf nun alles nach vorne und Sand hatte Platz zum Kontern. Doch der Abschluss war zu ungenau. Sabrina Lang parierte bei einem Schuss von Julia Matuschewski glänzend und Diana Caldwell rettete vor der einschussbereiten Mandy Islacker. In Unterzahl, die schon verwarnte Verena Aschauer musste fünf Minuten vor Ende nach einer abweisenden Handbewegung mit Gelb-Rot vom Platz, brachte Sand den Sieg über die Zeit. Überhaupt die ersten Punkte gegen den FFC und der erste Sieg in einem Pflichtspiel.

SC Sand: Lang; Savin, Caldwell, Vetterlein, Vojtekova, Igwe (80. Skorvankova), van Bonn, Santos (52. Feiersinger), Burger, Aschauer, Nikolic (63. Meyer).

1. FFC Frankfurt: Bösl; Störzel (88. Möller), Bartusiak, Hendrich, Matheis (73. Matuschewski), Schmidt, Prießen, Groenen, Hechler (63. Schulze-Solano), Pawollek, Islacker.

Zuschauer: 612.

Schiedsrichterin: Christine Weigelt (Leipzig).

Tor: 1:0 Burger (63.).

Gelb-rot: Aschauer (85.).

Gelungene Generalprobe für Pokalfinale

Vor dem Spiel verabschiedeten Sands Vorstandsprecher Hans-Peter Krieg, Manager Gerald Jungmann und der sportliche Leiter Dieter Wendling Trainer Richard Dura, Torwarttrainer Simon Panter und die Spielerinnen Silvana Chojnowski, Jovana Damnjanovic, Chioma Igwe, Antonia Knupfer, Cecilie Sandvej und Dominika Skorvankova. Die lange verletzte Saskia Meier wird zudem wie in der Rückrunde die zweite Mannschaft verstärken.

Vorstandssprecher Hans-Peter Krieg (links), Sands sportlicher Leiter Dieter Wendling (2. von links) und Manager Gerald Jungmann (3. von rechts) verabschiedeten vor dem letzten Saisonspiel Chioma Igwe, Dominika Skorvankova, Jovana Damnjanovic, Antonia Knupfer, Silvana Chojnowski, Cecilie Sandvej, Torwarttrainer Simon Panter und Trainer Richard Dura.

 
2. Bundesliga Süd: SC Sand II – 1. FFC Frankfurt II 1:1 (1:1)

2. Bundesliga Süd: SC Sand II – 1. FFC Frankfurt II 1:1 (1:1)

Torsten Walther21.05.2017

Versöhnlicher Saisonabschluss für Sander Reserve

Versöhnlicher Saisonabschluss für Sander Reserve

Willstätt (uk). Die beiden Zweitligareserven des SC Sand und des 1. FFC Frankfurt trennten sich im Willstätter Rosengartenstadion mit einem am Ende gerechten 1:1. „Frankfurt hat von Beginn an Druck gemacht und dank Torfrau Kristina Kober lagen wir nicht schon frühzeitig aussichtlos zurück“, sagte SC-Trainer Andreas Armbruster, der vor dem Spiel von Teammanager Georg Forscht ebenso verabschiedet wurde wie Ina Karcher und Laurine Di Ruzza. Bei Noémie Freckhaus ist es wieder unklar, ob sie nicht doch noch eine Saison anhängt. Beim 0:1 (19.), einem Kopfballtreffer von Lisa Ebert nach einem Eckball, stand die Sander Hintermannschaft ungeordnet. Danach fand das Team von Andreas Armbruster und Fabienne Breisacher besser in die Begegnung. Der Ausgleich entstand aus einer Soloaktion von Natalie Hezel, die sich an der Außenlinie gegen drei Abwehrspielerinnen durchsetzen konnte und den Ball nicht mal mit viel Kraft zum 1:1 ins kurze Eck spitzelte (27.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte sie noch zwei Möglichkeiten, Sand in Führung zu bringen. Sie scheiterte jedoch zuerst an Torfrau Isabel Bauer, dann brachte sie den Ball nicht ins leere Tor. Ein Tor von Melina Stocks wurde wegen Abseits nicht gegeben und nach einer Ecke scheiterte Jennifer Schlee an Frankfurts Torhüterin. Auch der FFC hatte noch zwei Chancen zum Siegtreffer. „Letztendlich dürfte das Unentschieden dem Spielverlauf entsprechen“, erklärte Andreas Armbruster.

SC Sand II: Kober; Frank, Veth, Meier, Karcher, Freckhaus, Schlee, Campos, Stocks, Kurek, Angel.

1. FFC Frankfurt II: Bauer; Perri, Gaudl, Czaplicki, Avant, Limani, Brandt, Galvez Estrada, May, Emmerling, Ebert.

Zuschauer: 80.

Schiedsrichterin: Isabel Steinke (Tönisvorst).

Tore: 0:1 Ebert (19.), 1:1 Hezel (27.).

Kontakt

SC Sand 1946 e.V.
Kühnmatt 3
77731 Willstätt

info@scsand-frauen.de
http://www.scsand-frauen.de

 
 
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