2. Runde DFB-Pokal Frauen: 1. FC Riegelsberg – SC Sand

Torsten Walther, 04.10.2017

2. Runde DFB-Pokal Frauen: 1. FC Riegelsberg – SC Sand

Nach der Heimniederlage gegen die SGS Essen tritt der Ortenauer Frauen Erstligist SC Sand am Samstag um 18 Uhr beim saarländischen Regionallisten 1. FC Riegelsberg an. Auf Experimente wird SC-Trainer Sascha Glass verzichten, will aber bei einigen Spielerinnen den Gesundheitszustand abwarten.

Willstätt-Sand (uk). Ursachenforschung war beim SC Sand Anfang der Woche angesagt. „Wir haben das zuerst im Trainerteam abgearbeitet und dann mit der Mannschaft besprochen“, beschrieb Sands Trainer Sascha Glass die Nachbetrachtung der Heimniederlage gegen SGS Essen. Die Mannschaft habe in den ersten 20 bis 25 Minuten gar nicht so schlecht gespielt und nochmals zehn Minuten in der zweiten Halbzeit guten Fußball gezeigt. Aber etwas mehr als 30 Minuten seien gegen ein Team wie Essen, das selbst unter Druck stand, einfach zu wenig gewesen. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gegangen, sondern haben nur nachgearbeitet und begleitet. Das war untypisch für uns. Vor allem, wenn man die erste Halbzeit gegen Wolfsburg und das Spiel in Frankfurt dagegen hält“, fehlte Sands Trainer der letzte Biss. Vielleicht war der Sieg in Frankfurt und die frühe Führung gegen Essen mit ein Grund für das Nachlassen. Sascha Glass sieht es als kleinen Dämpfer und Warnschuss, wie man es in den Spielen nicht machen darf. Trotzdem schaut er zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben, die Sand, in der ersten Runde des DFB-Pokals spielfrei, am Samstag zu einem Regionalligisten führt. Der 1. FC Riegelsberg steht nach vier Spielen mit einem Sieg und drei Niederlagen zwar auf dem drittletzten Platz, doch der Gegner habe einige Spielerinnen im Team, die Fußball spielen können. Mit einem Blick auf den Kader sind mit Carina Enoch oder Anna Dickmann Akteure dabei, die beim 1. FC Saarbrücken und beim SV Dirmingen schon Zweitligaluft einatmen konnten. Sand geht natürlich als Favorit in die Begegnung und für den sportlichen Leiter Dieter Wendling wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung. Auch wenn manche Trainer solche Spiele dazu nutzen, den nicht so oft eingesetzten Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben, wird Sascha Glass nicht viel rotieren: „Möglicherweise wird die eine oder andere angeschlagene oder erkrankte Spielerin geschont.“ Am Montag machte Verena Aschauer einen kurzen Abstecher in ihre Heimat. Im Wiener Rathaus wurde sie zur Sportlerin des Jahres 2017 der Stadt Wien geehrt. Noch vor so aus dem Fernsehen bekannten Sportstars wie die mehrfache Welt- und Europameisterin im Tanzen, Kathrin Menzinger.

BU: Verena Aschauer (rechts) wurde am Montag im Wiener Rathaus als Sportlerin des Jahres 2017 der Stadt Wien geehrt.

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