DFB-Pokal Frauen: 1. FC Köln – SC Sand

Sebastian Fürderer, 30.11.2017

Burger

Willstätt-Sand (uk). Am 19. Mai 2018 findet in Köln das Finale im DFB-Pokal statt. Der zweifache Endspielteilnehmer SC Sand möchte zum dritten Mal in Folge aktiv an diesem für den deutschen Frauenfußball wichtigsten Termin teilnehmen. Am Sonntag muss die Mannschaft von SC-Trainer Sascha Glass auswärts beim 1. FC Köln erst mal die Hürde Achtelfinale überspringen. Auf dem Rasenplatz 7 des Rhein-Energie-Sportparks am Geißbockheim wird Sand auf einen motivierten Gegner treffen, der den Traum vom Finale in der eigenen Stadt lebt. Und sich nach dem ersten Aufeinandertreffen in der Bundesliga Ende Oktober mit zwei Siegen in Duisburg und gegen Jena vorerst von den Abstiegsplätzen entfernt hat. „Ich habe schon beim 3:0 in Sand gesagt, dass Köln eine gute Mannschaft besitzt“, bemerkte Sascha Glass. Auch das Spiel in Sand stand trotz des frühen Führungstreffers von Nina Burger lange auf Messers Schneide. Trotz mehr Ballbesitz ließ sich der SC zeitweise in die Defensive drängen. Zudem wurden die Torchancen nicht genutzt. Wie schon vor den ersten beiden Pokalrunden waren wieder zehn SC-Spielerinnen mit den Nationalmannschaften unterwegs. Die weiteste Heimreise musste Leticia Santos auf sich nehmen, die mit Brasilien zwei Testspiele in Chile bestritt. Torfrau Carina Schlüter stand wieder im Kader der DFB-Elf beim Sieg gegen Frankreich. Angeschlagen kehrten Nina Burger und Verena Aschauer vom WM-Qualifikationsspiel gegen Spanien in Palma de Mallorca zurück. Mit dem vorhandenen Kader zogen Sascha Glass und Co-Trainerin Mirella Junker das Training normal durch. „Wir können keine großen Spielformen machen, decken aber alles ab. Es dürfte am Sonntag ein harter Fight werden, wollen aber nochmals alles reinwerfen“, sagte Sascha Glass. Da Sylvia Arnold seit dem Spiel gegen Jena über Beschwerden am Knie klagt, wird es kein Aufeinandertreffen mit ihrer Zwillingsschwester Julia kommen, die im Sommer wie Torjägerin Amber Hearn aus Jena nach Köln wechselte. Fehlen wird weiterhin Anna Schlarb, während Selina Wagner nach längerer Verletzungspause wieder im Kader stehen könnte.

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