Allianz Frauen-Bundesliga: SC Sand – 1. FFC Turbine Potsdam

Torsten Walther, 14.12.2017

Letztes Pflichtspiel des Jahres für Sander Bundesligafrauen

Willstätt-Sand (uk). Nach der Absage der Begegnung beim Schlusslicht MSV Duisburg – ein Nachholtermin steht noch nicht fest – konnte sich der Ortenauer Erstligist SC Sand schon auf das letzte Pflichtspiel des Jahres vorbereiten. „Wir haben ganz normal trainiert und aufgrund des Wetters die eine oder andere Einheit im Fitness Studio absolviert“, sagte SC-Trainer Sascha Glass und fügte hinzu: „Am Wochenende hatte die Mannschaft frei. Das kam der einen oder anderen angeschlagenen Spielerin und den Nationalspielerinnen mit hoher Belastung entgegen“. Diese Woche galt es dann, den Fokus auf Potsdam zu legen. Die Gäste aus Brandenburg sind nach zehn Spieltagen als einzige Mannschaft noch ungeschlagen und belegen nach vier Siegen und sechs Unentschieden mit fünf Punkten Vorsprung auf Sand und einer mehr ausgetragenen Begegnung Rang fünf. Sascha Glass sieht im schnellen Umschaltspiel der „Turbinen“ die besondere Stärke der Mannschaft: „Potsdam hält sich nicht lange im Ballbesitz auf, sondern versucht so schnell wie möglich ihre schnellen Spitzen ins Szene zu setzen. Sie hatten im letzten Spiel gegen Hoffenheim eine Vielzahl von Chancen. Das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können.“ Neben den derzeit aktuellen deutschen Nationalspielerinnen Johanna Elsig, Bianca Schmidt, Tabea Kemme und Svenja Huth gehört unter anderem mit der Österreicherin Sarah Zadrazil eine der Mannschaftskolleginnen von Verena Aschauer, Nina Burger und Laura Feiersinger zum Kader, die bei der Europameisterschaft den Sprung ins Halbfinale schaffte. „Das wird eine schwierige Aufgabe. Wir müssen als Team äußerst geschlossen auftreten. Wenn wir das tun, haben wir auch in diesem Spiel die Chance zu punkten“, erklärte Sascha Glass. Fehlen werden bei Sand die langzeitverletzte Anna Schlarb und Jennifer Gaugigl aufgrund gesundheitlicher Probleme. Nach 13 Punkten aus neun Spielen zog Sascha Glass vor dem Ende der Vorrunde auch ein kurzes Fazit: „Wir sind mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden, haben aber auch noch einiges an Arbeit vor uns. Mit einem kleinen Kader haben wir aber unsere Ausfälle immer wieder gut kompensiert. Es ist ein homogenes Team, das ist wichtig. Ich denke, für einige Spielerinnen kommt die Pause nach dem Potsdam Spiel zum richtigen Zeitpunkt.“ Mit einem Erfolg am Sonntag und dem möglicherweise ersten Heimsieg gegen Potsdam wäre Sand vor der kurzen Winterpause mehr als im Soll. Offizieller Trainingsbeginn ist am 8. Januar 2018.

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